Schließen
Um Ihre Registrierung abzuschließen, gehen Sie in Ihr E-Mail-Postfach und folgen dem Link in der Bestätigungsmail. Danach können Sie den Artikel frei lesen. E-Mail erneut senden
Präsentiert von

Ganzheitlicher Blick für Emissionen

Photo by Dusan Ristic on Unsplash

Haus mit Ofen heizen: Was bringt eine Abbrandsteuerung?

Abbrandsteuerungen überprüfen und regeln den Verbrennungsprozess in Festbrennstofföfen automatisch. Sie sind in den vergangenen Jahren in den Fokus gerückt, da Städte und Kommunen strengere Luftreinhaltepläne umsetzen, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Sie werden demnach sogar als verpflichtendes Ausstattungsmerkmal für Festbrennstofföfen diskutiert. 

Unternehmen aus der Region

Hat der Ofen eine Abbrandsteuerung, müssen Verbraucher nicht mehr mit Hilfe der Luftklappen manuell nachjustieren. „Statt-dessen messen Sensoren die Temperatur und Abgaszusammensetzung und passen daraufhin die Luftzufuhr an“, erläutert der Bausachverständige Carsten Clobes.

Der Vorteil:„Dadurch verbrennt das Holz nahezu vollständig, was Kohlenmonoxid und Feinstaubemissionen deutlich reduziert und den Wirkungsgrad verbessert“, so der Clobes.

Allerdings ist die Abbrandsteuerung nur ein Element, um Emissionen zu reduzieren. Um alle Schadstoffe auf das gewünschte Minimum zu senken, reicht sie allein nicht immer aus, so Clobes. Manchmal sind dafür etwa ein nachgeschalteter Katalysator oder Elektrofilter nötig. 

Unternehmen aus der Region

Wollen Eigentümer ihre Heizkosten senken sowie Emissionen reduzieren, sollten sie ihre Immobilie sowie die Heizung und Dämmung ganzheitlich betrachten. „Das heißt zum Beispiel auch, dass sich Ofenheizungen in der Regel gut mit Solarthermie kombinieren lassen“, so Clobes. Verbraucher sollten sich also von Experten umfangreich beraten lassen, wenn sie eine Ofenheizung planen. dpa/tmn


Meine Favoriten:
Alle Orte: