In Neubauten gehören Dreifachverglasungen heute zum Standard. Aber auch für die Altbau-Modernisierung sind sie eine gute Wahl. Spätestens wenn Fenster 25 Jahre und älter sind, nicht mehr richtig schließen oder Zugluft zu beobachten ist, empfiehlt sich ein Austausch. Denn moderne Mehrfachverglasungen halten die Heizwärme besser im Raum, helfen so beim Energiesparen und tragen zu einem angenehmen Raumklima bei.
Eine Alternative zum Komplettaustausch kann es nach Meinung von Experten sein, bei qualitativ guten Rahmen beziehungsweise im Denkmalschutz lediglich neue Funktionsgläser, etwa für Schallschutz, Wärmeschutz oder Sonnenschutz, einsetzen zu lassen. Neben einer hochwertigen Isolierung sollten Hauseigentümer bei der Wahl der Verglasung auf eine neutrale Farbwiedergabe und eine gute Lichtdurchlässigkeit achten. Heutige Qualitäten nutzen spezielle Edelmetallbeschichtungen. Diese lassen sichtbares Tageslicht ungehindert hinein, blockieren aber nahezu vollständig die nach außen gerichtete Infrarotstrahlung. Das Ergebnis: Die Heizwärme bleibt drinnen, während der Raum hell und freundlich wirkt.
Über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg sparen moderne Fenster deutlich mehr Energie ein, als für Produktion, Transport, Einbau und Recycling benötigt wird.
djd