
Einfamilienhäuser sind oft zu starr gedacht. In der Regel sind sie für eine vierköpfige Familie ausgelegt. Sind die Kinder dann aus dem Haus und der Partner nicht mehr da, kann das Einfamilienhaus für viele Menschen zu groß und zu teuer werden, so der Verband privater Bauherren (VPB).
Hilfreich ist es, wenn Bauherren frühzeitig im Planungsprozess an familiäre Veränderungen denken. Sie sollten das Haus also voraus-schauend bauen. Dann können Bauherren im Ernstfall besser reagieren und auch mit weniger Budget im Alter länger im vertrauten Umfeldbleiben. Das ist wichtig, zumal für viele Leute das eigene Haus auch eine Säule der Altersversorgung ist.
Eine Option ist ein teilbarer Grundriss. Wer bereits bei der Planung die Immobilie als Zweifamilienhaus mitdenkt, kann es später schnell und kostengünstig teilen.
Wichtig ist dafür, dass Bauherren solche Optionen frühzeitig im Planungsprozess ansprechen und diese auch vertraglich vereinbart werden. dpa/tmn