Es tropft von der Decke: Wenn man das beobachtet, gilt der erste Gedanke meist den Schäden, die dadurch entstehen können oder schon entstanden sind. Dennoch sollte man zunächst auch eine kleine Sache tun, die hilft, den Wasserschaden später besser aufzuklären.
Der Verband privater Bauherren (VPB) rät, zwei Proben des eindringenden Wassers zu nehmen. „Einmach- oder Marmeladengläser, die sich gut verschließen lassen, reichen völlig aus“, empfiehlt Marc Ellinger vom VPB. Alternativ kann man Haushaltstücher oder Kaffeefilter verwenden, um Proben zu entnehmen. Dabei sollte man versuchen, auch ein wenig vom herumtreibenden Schmutz einzusammeln. Das vollgesaugte Tuch bzw. den Filter sollte man anschließend luftdicht verpacken, etwa in einem Gefrierbeutel.
Die Proben helfen dabei, festzustellen, woher das Wasser gekommen ist. Sie könnten labortechnisch untersucht werden, wenn das für die Schadensregulierung notwendig werden sollte, erläutern die Fachleute. Seien in dem eindringenden Wasser Schmutzpartikel zu erkennen, stamme es wahrscheinlich aus dem Außenbereich, so der Verband. Bei klarem Wasser wiederum handele es sich häufig um Frischwasser, das über ein Leck eintritt; es könne aber auch Kondensat aus Bauteilaufbauten sein. dpa-mag