Saug- und Wischroboter sind praktische Helfer für die Bodenpflege in Haushalten. Sie können Teppich und andere Böden saugen und Hartböden, die feucht gewischt werden dürfen, reinigen - etwa Böden aus Kunststoff, Stein, Keramik oder lackiertem Holz. Bestenfalls muss man dank der Geräte nicht mehr selbst mit Staubsauger und Wischeimer hantieren. Damit die Reinigungsroboter hygienisch einwandfrei arbeiten, gibt der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) folgende Tipps
Schmutzwasser entleeren
Die Saug-Wisch-Roboter haben zwei Wassertanks, einen für Putz- und einen für Schmutzwasser. Um Keimvermehrung zu vermeiden, sollte der Schmutzwasserbehälter nach jeder Nutzung entleert werden. Wenn das Gerät längere Zeit nicht genutzt wird, sollten beide Wassertanks geleert und offen zum Trocknen stehen gelassen werden, um die Bildung von Biofilmen zu vermeiden.
Die Reinigungstextilien, also Wischaufsätze, sollte man gemäß Herstellerangaben reinigen und vollständig trocknen lassen. Manche Modelle können ihre Wischaufsätze an der eigenen Servicestation auswaschen und trocknen, so der IKW.
Genau dosieren und lieber kalt wischen
Für eine optimale Schmutzentfernung sollte man Reinigungsmittel verwenden, die auf den Bodenbelag und das Gerät abgestimmt sind und diese auch präzise dosieren: Bei der Berechnung der Dosierung sind die Größe des Wassertanks und die Angaben auf der Packung des Reinigungsmittels zu beachten.
Und: Das eingefüllte Wasser sollte am besten kalt sein. Hintergrund: Viele Bodenreiniger sind so zusammengesetzt, dass sich ihre Wirkstoffe in kaltem Wasser gut entfalten können. In warmem Wasser verändern sich die Wirkstoffe, sodass sie nicht optimal reinigen und Schlieren auf dem Boden zurückbleiben.
dpa