Für weitere Hinweise zum sicheren Baden hat Sylt Spezial mit Lars Lunk gesprochen. Der Sylter DLRG-Vorsitzende war selbst viele Jahre Rettungsschwimmer und ist unter anderem für das Training der aktiven Rettungsschwimmer zuständig.
Lunks wichtigste Hinweise kurz zusammengefasst:
Vorsicht vor Trecker-Strömungen: Diese Strömungen können sich je nach Gezeiten zwischen zwei Sandbänken bilden und ziehen die Schwimmer hinaus aufs Meer. Wie man sich im Notfall zu verhalten hat? "Ruhe bewahren, auf sich aufmerksam machen, nicht gegen die Strömung anschwimmen, sondern sich ein kleines Stück raustreiben lassen und anschließend seitlich aus der Strömung rausschwimmen", so Lunk.
Vorsicht vor Buhnen-Resten: "Auch wenn vielerorts die Buhnen gezogen wurden, gibt es immer noch Buhnen-Reste. Deswegen sollte man nicht unbedarft ins Wasser springen und darauf Acht geben", sagt Lunk.
Vorsicht vor aufblasbaren SUPs: Stand-Up-Paddeln wird immer beliebter. Gefährlich wird es, wenn der Wind aus der „falschen Richtung“ weht. „Bei ablandigem Wind sollte man die (aufblasbaren) SUPs gar nicht erst benutzen, sonst wird man rausgezogen. "Bei auflandigem Wind ist es kein Problem“, erklärt Lunk.
Text: Lea Sarah Pischel und Nils Leifeld
Badezeit
Weiße Flagge: Baden unter Aufsicht der Rettungsschwimmer: Der Turm ist besetzt
Gelb-Orange Flagge: Uneingeschränkt baden erlaubt, auch außerhalb des abgesteckten Badefeldes
Gelbe Flagge: Badebeschränkung: Baden ist nur im beaufsichtigten Badefeld im Bereich der Rettungsschwimmerhäuschen erlaubt, da das Baden aufgrund der starken Strömung gefährlich ist.
Rote Flagge: "Baden verboten".
Gelb-rote Flagge am Spülsaum: Kennzeichnen den bewachten Badebereich.