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Pirates sichern Klassenerhalt

Mit kluger Strategie und vollem Einsatz Klassenziel erreicht. Foto: Meryem Pelka

Elmshorn erreicht Saisonziel und verabschiedet eine Ära

Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, mit spektakulären Siegen, bitteren Niederlagen und vor allem mit einer Mannschaft, die sich nie aufgegeben hat. Die Elmshorn Fighting Pirates haben ihre Saison 2026 in der GFL2 Nord beendet und dürfen am Ende mit Stolz feststellen: Das Saisonziel ist erreicht. Die Pirates bleiben in der zweithöchsten deutschen Spielklasse. 

Vier Siege und sechs Niederlagen stehen nach der regulären Saison zu Buche. Damit belegen die Elmshorner Rang fünf der GFL2 Nord und haben sich erneut in einer anspruchsvollen Liga behauptet. Dabei war der Weg dorthin alles andere als geradlinig.

Von der bitteren Auftaktniederlage zum furiosen Zwischenspurt

Schon der Saisonauftakt gegen die Rostock Griffins zeigte, dass die Pirates 2026 nicht vorhatten, sich zu verstecken. Beim 29:31 fehlten am Ende nur wenige Punkte zum perfekten Start. Es folgte eine tolle Reaktion: Gegen die Leipzig Lions gelang vor heimischem Publikum ein überzeugender 37:22-Erfolg, ehe die Minden Wolves im Krückau-Stadion mit 51:22 förmlich überrollt wurden. Zwei Siege in Folge, eine explosive Offense und jede Menge Selbstvertrauen - die Pirates waren mittendrin statt nur dabei. 

Unternehmen aus der Region

Auch auswärts bewies das Team seine Klasse. Bei den Langenfeld Longhorns erkämpfte sich Elmshorn einen 24:22-Sieg. Besonders bemerkenswert: Selbst in Spielen, in denen es sportlich nicht nach Plan lief, zeigte die Mannschaft immer wieder Charakter und Kampfgeist. Gegen die Hamburg Pioneers entwickelte sich beispielsweise ein spektakulärer Schlagabtausch, den die Gäste am Ende mit 35:28 für sich entschieden.

Wenn Football zur Charakterfrage wird

Die zweite Saisonhälfte verlangte den Pirates dann einiges ab. Nach der deutlichen Heimniederlage gegen Krefeld folgte ein weiterer Rückschlag gegen Hamburg. Doch Aufgeben war keine Option. Im Juli schlugen die Elmshorner eindrucksvoll zurück: Bei den Minden Wolves drehten sie eine zwischenzeitlich schwierige Partie und gewannen 28:23. Ein Sieg, der exemplarisch für die Saison stand: Die Pirates blieben dran, kämpften sich zurück und belohnten sich für ihre Moral.

Danach allerdings wurde die Aufgabe brutal. In Rostock mussten sich die Pirates mit 3:50 geschlagen geben, in Leipzig folgte eine 22:50-Niederlage. Und auch beim späteren Auswärtsspiel in Krefeld setzte es mit 14:51 eine deutliche Niederlage. 

Doch gerade in diesen Spielen zeigte sich eine wichtige Stärke des Teams: Die Pirates ließen sich nicht auseinanderbrechen. 

Wer die Spielberichte der Saison verfolgt, erkennt ein wiederkehrendes Muster: Die Ergebnisse waren nicht immer freundlich, die Einstellung aber stimmte. Die Mannschaft kämpfte bis zum letzten Snap und bewies damit genau jene Widerstandsfähigkeit, die es braucht, um sich in der GFL2 dauerhaft zu etablieren.

Mission erfüllt

Am Ende steht deshalb mehr als eine Tabellenplatzierung. Das Ziel für 2026 war klar: GFL2 sichern.

Und genau das ist gelungen. Mit vier Siegen aus zehn Spielen und Platz fünf in der Nordgruppe haben die Fighting Pirates den Klassenerhalt geschafft. Während Krefeld und Rostock um die Spitze spielten und Hamburg sowie Leipzig um die Play-off-Plätze kämpften, konnten die Elmshorner erneut beweisen, dass sie in dieser Liga angekommen sind. Nach dem erfolgreichen Wiederaufstieg und der bereits starken Saison 2025 ist das ein weiterer wichtiger Schritt für die Entwicklung des Vereins. Die Pirates haben sich in der GFL2 etabliert - und das mit einer Mannschaft, in der zahlreiche Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Weg ins Herrenteam gefunden haben.


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