Am Samstag und Sonntag, 26. und 27. September, dreht sich in Gnutz bei Nortorf alles um die Sportart Faustball. Dem TSV Gnutz gelang es, an diesem Wochenende die Deutsche Meisterschaft der männlichen und weiblichen U16-Spieler auf die Sportanlage an den Rosenkamper Weg 5 zu holen. 16 weibliche und 16 männliche Faustballteams aus der ganzen Bundesrepublik werden ihren jeweiligen Deutschen Meister ausspielen. Dabei werden gleichzeitig auf sechs Plätzen die Spiele ausgetragen.
Los geht es am Samstag um 10 Uhr mit der offiziellen Eröffnung, bevor um 10.30 Uhr die ersten sechs Spiele starten. Der erste Spieltag wird etwa bis 17 Uhr dauern. Für den Abend ist ein gemütlicher Ausklang mit allen Spielern und Besuchern geplant. Weiter geht es am Sonntag um 9 Uhr, und für etwa 15 Uhr ist die Siegerehrung geplant.
Gespielt wird dieses Turnier auf 20 × 50-Meter-großen Spielfeldern mit jeweils fünf Feldspielern und bis zu fünf Ersatzspielern. Wie beim Volleyball darf der Ball auf der eigenen Seite maximal dreimal gespielt werden, bevor er die Seite wechseln muss. Anders als beim Volleyball darf der Ball zwischen den Berührungen einmal auf dem Boden aufkommen.
Erwartet werden an diesem Wochenende Faustballvereine aus dem ganzen Land, wobei das Team MTV Rosenheim aus Bayern die wohl weiteste Anreise mit über 920 Kilometern hat. Als besondere Gäste werden an den beiden Tagen Markus Knodel von „Faustball Deutschland“ und Sven Wüst vom verantwortlichen Verband SHTV erwartet.
Neben den Spielfeldern steht das Team der Gnutzer Mühle mit einem Catering bereit und wird für die kulinarische Versorgung von Spielern, Betreuern und Gästen sorgen. Parkplätze stehen an beiden Tagen in unmittelbarer Nähe zum Stadion bereit. Direkt am TSV-Sportlerheim werden Parkmöglichkeiten für Besucher mit Beeinträchtigung vorgehalten. Der Eintritt zur Sportanlage sowie die Parkplätze sind kostenlos, und das Organisationsteam hofft auf einen regen Besucheransturm zur Unterstützung der Mannschaften.
Eine besondere Wertschätzung erhält diese Meisterschaft in Gnutz durch die Übernahme der Schirmherrschaft durch Magdalena Finke, Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport des Landes Schleswig-Holstein. aff