Schließen
Um Ihre Registrierung abzuschließen, gehen Sie in Ihr E-Mail-Postfach und folgen dem Link in der Bestätigungsmail. Danach können Sie den Artikel frei lesen. E-Mail erneut senden
Präsentiert von

Varianten mit Raclette und Fondue

Raclette schmeckt nicht nur und bietet etliche Variationsmöglichkeiten, es macht auch optisch einiges her. Foto: beats-stock.adobe.com

Silvesteressen: Diese Klassiker sind geradezu perfekt für gesellige Abende

Auspeitschen oder in den See springen? Diese drastischen Strafen galten früher einmal für alle diejenigen, die ihr Brotstück im Fonduetopf verloren. Heute zählt in erster Linie das gemütliche Beisammensein, das bei diesem ausgedehnten Essen im Vordergrund steht. Auch Raclette ist ein Klassiker der Winterzeit mit seinen langen Abendstunden. Was nur die wenigsten wissen ist, dass beide Gerichte wunderbar variiert werden können, zum Beispiel mit Obst oder Gemüse. Beim Einkauf auf heimischen Anbau achten, das garantiert Frische und Knackigkeit.

Beim Raclette statt Kartoffeln einfach einmal Äpfel überbacken. Abgeschmeckt mit Rosmarin und Speck ergibt jedes Pfännchen ein aromatisches Vergnügen. Hier eignen sich Sorten mit festem Fruchtfleisch wie Boskoop besonders gut, sodass sie auch bei höheren Temperaturen ihre Form bewahren. Der große Anteil an Ballaststoffen bringt die Verdauung in Schwung - besonders wichtig zu den vielen Feiertagen mit seinen zahllosen Festmahlzeiten. Auch Champignons, Zucchini oder Kürbis sind eine willkommene Abwechslung bei allen Raclette-Fans. In Scheiben oder Würfel schneiden und in kleinen Schälchen bereitstellen. Dass das bunte Gemüse auch ein hübscher Farbklecks ist, muss nicht extra erwähnt werden. Auch das Auge isst mit! Das Raclettegerät darf für die Nachspeise übrigens auch einmal stehen bleiben. Einfach neue Pfännchen verteilen oder schnell abwaschen. Denn überbacken lassen sich auch dünne Apfel- und Birnenscheiben, zum Beispiel mit einer Sahne-Mascarpone-Creme. Diese vorab mit Eierlikör und Vanillezucker verfeinern. Oder es wird ein wenig Rotwein an die Birne gegossen und das Raclettepfännchen kurz erhitzt – fertig ist die Rotweinbirne. Am besten funktioniert es, wenn die dünnen Obstscheiben fächerartig in das Pfännchen gelegt werden.

Unternehmen aus der Region

Fondue heißt meist Fleisch. Doch auch für Gemüseliebhaber gibt es vielfältige Möglichkeiten. So kann jedes Wintergemüse, das aktuell im Handel Hochsaison hat, in der Fleischbrühe mitgegart werden. Ein toller Nebeneffekt: Die verschiedenen Kohlsorten Blumenkohl und wie Brokkoli, aber auch Chicorée verleihen dem Fondue zusätzlich Geschmack. Auch Champignons machen hier eine gute Figur. 

Pastinaken, Möhren und Lauch bieten sich ebenfalls zum Aufspießen an, am besten in Ringe geschnitten.

Steht ein Käsefondue auf dem Tisch, heißt es auch hier: Flagge zeigen und mit Gemüse aus deutschem Anbau kombinieren. Das freut alle, denen ein reines Käsefondue sonst zu schwer im Magen liegt. Besonders beliebt ist die Kombination mit Paprika. Das Fruchtgemüse harmoniert bestens mit dem Käsearoma.

Und soll es doch das klassische Fleischfondue sein, stellt sich meist die Frage; Welches und wie viel Fleisch soll man anbieten? Geflügel, Lamm, Rind, Kalb und Schwein eignen sich dabei gleichermaßen. Wichtig ist nur, dass die Stücke nicht zu groß sind, damit das Fleisch im Öl oder in der Brühe gut durchgart – ausgenommen Roastbeef. Das kann ruhig leicht rosa sein. Gibt es am Fondueabend weder Vornoch Nachspeise, rechnet der Koch mit 250 bis 300 Gramm pro Kopf. Bei drei Sorten Fleisch sind das also je 100 Gramm pro Sorte und Person. BVEO


Meine Favoriten:
Alle Orte: