Eine schmachvolle, gepflegte Grabbepflanzung gezeigt Wertschätzung und erinnert an Verstorbene. Aber die Gartenarbeit am Grab bedeutet für manche Hinterbliebene mehr. Bei einigen Menschen kann diese zielgerichtete Tätigkeit sogar ein wenig bei der Trauerbewältigung helfen.
Wer die regelmäßige Arbeit am Grab scheut, sollte bedenken: Der Pflegeaufwand sinkt, wenn man geeignete Pflanzen wählt. Bodendecker erleichtern die Grabpflege. Mit den richtigen Pflanzen fördert man zudem die Artenvielfalt und den Artenerhalt, indem man insektenfreundliche Pflanzen wählt. Man unterscheidet zwischen Wechsel- und Dauerbepflanzung. Wechselbepflanzung passt sich den Jahreszeiten an und erfordert mehr Pflege. Dauerbepflanzung bleibt das ganze Jahr über, oft mit immergrünen Bodendeckern. Wer beides kombinieren möchte, sollte unbedingt das Verhältnis beachten.
Tipps für die richtige Wechselbepflanzung
Frühling: Beginnen Sie im Herbst mit Zwiebelblumen wie Hyazinthen und Krokussen. Primeln und Hornveilchen bringen Farbe.
Sommer: Wählen Sie pflegeleichte Pflanzen wie Lavendel, Fetthenne und Mauerpfeffer, die auch ohne tägliches Gießen auskommen.
Herbst: Herbstenzian, Purpurglöckchen und Stacheldrahtpflanze dicht pflanzen, um kahle Stellen zu vermeiden.
Winter: Robuste Pflanzen wie Scheinbeere, Christrosen und Schneeglöckchen blühen auch bei Kälte.
Dauerbepflanzung mit Bodendeckern
Bodendecker reduzieren den Pflegeaufwand. Sie sind pflegeleicht, breiten sich schnell aus und verhindern Unkraut. Pflanzen Sie dicht, um eine geschlossene Decke zu schaffen. Wählen Sie passende Pflanzen für die jeweilige Grabgröße. Große Bodendecker wirken auf kleinen Gräbern wuchtig. Verschiedene Farben können Muster bilden. Richtig dimensionierte Trittplatten erleichtern die Pflege.
BdB