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Mit Check zum Durchblick

Für Durchblicker: Auch im Oktober 2025 sorgt der Licht-Sicht-Test dafür, dass Autofahrer in der dunklen Jahreszeit gut sehen und gesehen werden. Foto: DJD/Wirtschaftsgesellschaft des Kraftfahrzeuggewerbes/Timo Volz

Der Licht-Test des Kfz-Gewerbes wird zum Licht-Sicht-Test

Die Kraftfahrzeugbeleuchtung hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchlaufen - von der klassischen Glühlampe über Halogen und Xenon bis zu hoch entwickelten LED-Systemen mit smarten Steuerungen. Doch eines ist dennoch gleich geblieben: Die Beleuchtungsanlage ist nur so gut wie ihr Zustand. Beim Licht-Test 2024, den das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe zusammen mit der Deutschen Verkehrswacht organisiert hat, zeigte jedes vierte untersuchte Fahrzeug Mängel. Ein Grund genug also für Fahrzeugbesitzer, auch 2025 eine Kfz-Werkstatt zum Licht-Check aufzusuchen.

Rundum-Check für sicheres Fahren

In diesem Jahr gibt es noch mehr gute Gründe, das kostenlose Angebot zu nutzen. Mit einem frischen Konzept wurde aus dem Licht-Test der Licht-Sicht-Test. Neben dem kostenlosen Licht-Check rückt im Aktionszeitraum ab Oktober 2025 das Fahrzeug in den Fokus. Zusätzlich zu allen Leuchten werden auf Wunsch auch Frontscheibe und Scheibenwischer sowie die allgemeine Verkehrssicherheit in den Blick genommen. Funktion und Scheinwerfereinstellung werden geprüft, Reparaturen, umfangreichere Diagnose- und Einstellarbeiten oder Ersatzteile sind zu bezahlen. So bekommen Autofahrer noch mehr Sicherheit, dass ihr Kraftfahrzeug rundum fit für die kommende dunkle Jahreszeit ist.

Unternehmen aus der Region

Wer die Fahrzeugbeleuchtung eines älteren Wagens auf modernste LED umstellen Technologie möchte, kann dies im Zuge des Licht-Sicht-Tests gleich mit beauftragen. Möglich wird das durch die Night Breaker-Technologie von Osram, die den Umstieg für viele Fahrzeugtypen so einfach macht wie einen Lampentausch. Die neue Beleuchtung verspricht bessere Sicht und weniger Blendung für andere Verkehrsteilnehmer.
djd


Nur mit Warnweste sicher

Sie sind gelb, rot oder orange – die Hauptsache ist, dass sie reflektieren. Warnwesten schützen Menschen nach einem Unfall oder bei einer Panne. Sei es beim Reifenwechsel, auf dem Weg zur Notrufsäule oder beim Aufstellen des Warndreiecks. Andere Verkehrsteilnehmer sehen die Gestrandeten vor allem im Dunkeln um ein Vielfaches früher als ohne sie.

Weil das so ist, sind die grellen Überzieher seit 1. Juli 2014 in Deutschland Pflicht. Wie viele, wann und wo sie zum Einsatz kommen, hier sind die Fakten: 

Auf die Norm achten: Wer eine Warnweste kaufen will, sollte dabei unbedingt auf das europäische Kontrollzeichen DIN EN 471 achten. In welcher Farbe die Weste leuchtet, ist Geschmacksache.

Stets griffbereit platzieren: Warnwesten werden vor dem Aussteigen übergestreift und für den Ernstfall griffbereit platziert: unterm Sitz, in der Seitenablage oder im Handschuhfach.  Das Sicherheitsaccessoire über die Rückenlehne zu streifen, ist keine gute Idee. Denn die Signalfarben der Warnwesten bleichen mit der Zeit von der Sonne allmählich aus.

Ausreichend mitführen: In Deutschland ist nur eine Warnweste pro Fahrzeug Pflicht. Das heißt nicht, dass andere Insassen ungeschützt das Auto verlassen sollten. Wer also noch sicherer ausstatten will, der sollte für jeden Platz den Eyecatcher mitführen. Wer bei einer Verkehrskontrolle nicht wenigstens eine Warnweste vorweisen kann, zahlt 15 Euro Verwarnungsgeld.

Über andere Fahrzeuge informiert sein: Auch in Lkw, Bussen, Zug- und Sattelzugmaschinen gehört die Sicherheitsausstattung an Bord. Ausgenommen von der Pflicht sind die Fahrer von Motorrädern und Rollern. Aber auch in Wohnmobilen ist keine Mitnahme vorgeschrieben, sie sollte Sicherheitsgründen aus aber stattfinden.

Zu den Nachbarn schauen: Anders als in Deutschland gilt in europäischen Ländern wie Frankreich, Österreich und Italien die Pflicht, die grellen Westen im Falle eines Unfalls oder einer Panne überzustreifen. Auch die Höhe der Bußgelder schwankt erheblich. Ausführliche Informationen zu diesem Thema erteilen Automobilclubs und Fremdenverkehrsämter.
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