UMWELTSCHUTZ- TECHNISCHER ASSISTENT
Als umweltschutztechnischer Assistent benötigst du einen Realschulabschluss. Außerdem sollten die Schulfächer Biologie, Chemie, Physik und Mathematik bei dir eine große Rolle spielen. Als umweltschutztechnischer Assistent führst du Boden-, Wasser-, Abfall- und Luftuntersuchungen durch, um Umweltgefahren beurteilen zu können. Es kommt vor allem auf Achtsamkeit und Beobachtungsgenauigkeit sowie Geschicklichkeit und technisches Verständnis an, um Versuchsabläufe im Labor gut durchzuführen. In der schulischen Ausbildung bekommst du kein Gehalt, dafür liegt das Gehalt nach der Ausbildung im Schnitt bei etwa 2600 Euro pro Monat. Im Berufsleben arbeitest du in Forschungseinrichtungen, Umwelt- und Naturschutzämtern. Einen Job findest du auch bei Unternehmen der Wasserversorgung oder der Abfall- und Abwasserindustrie sowie in Betrieben der chemischen und pharmazeutischen Industrie.
TECHNISCHE ASSISTENTEN FÜR REGENERATIVE ENERGIEN UND ENERGIEMANAGEMENT
Technische Assistenten für T regenerative Energien und Energiemanagement tragen zu der Entwicklung rund um das Thema erneuerbare Energiequellen wie Wind, Sonnenlicht und Erdwärme bei. Diese Technik wird als Quelle für die Gewinnung von Strom und Wärmeenergie genutzt. Du benötigst für die schulische Ausbildung einen Realschulabschluss. Zudem solltest du sorgfältig, umsichtig, geschickt und verständnisvoll sein. Außerdem brauchst du technisches Verständnis. Des Weiteren sollten Auszubildende gute Noten in Mathematik, Physik und Werken beziehungsweise Technik haben. Bei der Ausbildung verdient der Lehrling nichts, dafür später im Berufsleben zwischen 2890 Euro und 3360 Euro pro Monat. Du arbeitest bei Betrieben wie Energieversorgern, Herstellern von elektrischen Anlagen und Bauteilen, in Elektroinstallationsbetrieben und in Ingenieurbüros im Bereich regenerative Energietechnik.


FACHPRAKTIKER FÜR KREISLAUF-/ ABFALLWIRTSCHAFT
Die Fachpraktiker für Kreislauf- und Abfallwirtschaft trennen und recyceln Abfälle, wie nicht mehr benötigte Elektrogeräte, Maschinen und Fahrzeuge. Sie arbeiten bei Eingangskontrollen in Betrieben mit, die diesen Abfall entsorgen. Hierbei durchlaufen die Fachpraktiker für Kreislauf- und Abfallwirtschaft eine zwei- oder dreijährige duale Berufsausbildung. Gefragt sind körperliche Stärke, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sowie Verantwortungsbewusstsein. Der angehende Fachpraktiker benötigt keinen Schulabschluss, jedoch sollten die Schulfächer wie Werken oder Technik, Mathematik und die naturwissenschaftlichen Fächer wie Chemie, Biologie und Physik ihm naheliegen. Beschäftigungsbetriebe sind Unternehmen, die Abfall entsorgen, und öffentliche Recyclingbetriebe wie Recyclinghöfe oder Müllsammelplätze. Bei dieser Ausbildung bekommt man kein Gehalt.
FACHKRAFT FÜR WASSERWIRTSCHAFT
Fachkräfte für Wasserwirtschaft konzipieren in Zusammenarbeit mit Ingenieuren Anlagen zur Wasserver- und Abwasserentsorgung. Sie kontrollieren und errechnen Daten aus Gewässerproben beispielsweise von Seen, um die Einhaltung der wasserrechtlichen Vorschriften und Auflagen zu prüfen. Im Berufsleben arbeitest du im Freien an Gewässern, an Probenentnahmestellen und auf Baustellen. Zudem in Betriebsanlagen wie in der öffentlichen Verwaltung, etwa in Wasserwirtschaftsämtern, Umweltämtern und Schifffahrtsverwaltungen. Einen Job findest du auch bei Unternehmen in der Wasserwirtschaft. Die Anforderungen für diesen Beruf sind Sorgfalt, technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen und zeichnerische Fähigkeiten. In den Schulfächern wie Mathematik, Technik/ Werken, Informatik, Deutsch und Physik benötigst du das entsprechende Wissen. Bei der dualen Ausbildung gibt es die Zweige des Ingenieurbüros und des öffentlichen Diensts. Hier verdient der Azubi im ersten Ausbildungsjahr 653 Euro bis 1037 Euro, im zweiten Jahr 818 Euro bis 1091 Euro und im dritten Ausbildungsjahr 982 Euro bis 1141 Euro.
FORSTWIRT
Forstwirte schützen Waldflächen, indem sie Schädlinge bekämpfen, Areale mit jungen Bäumen umzäunen und Triebe mit chemischen Lösungen oder durch mechanische Schutzeinrichtungen vor Tieren schützen. Sie tragen zudem zum Schutz und zur Pflege der Gewässer und zur Walderhaltung bei, wobei sie beispielsweise Tannenzapfen ernten oder Samen von Bäumen sammeln. Forstwirte bringen Nistkästen an und richten Waldfutterplätze ein. Für diesen Ausbildungsberuf braucht man keine bestimmte Schulbildung, aber die Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit Realschulabschluss ein. Die Schulfächer Mathematik, Werken oder Technik und Biologie werden besonders gefragt. Es kommt stark darauf an, dass du Anforderungen wie handwerkliches Geschick technisches Verständnis erfüllst. Dazu kommt Verantwortungsbewusstsein, Umsicht, Sorgfalt und Geschicklichkeit, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Das Gehalt der Ausbildung beträgt, je nach Bundesland unterschiedlich, im ersten Ausbildungsjahr etwa 800 Euro, im zweiten Jahr 850 Euro und im dritten Lehrjahr 900 Euro und
// Emilie Veeningen