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Schlemmerfreuden im Marienbad Busdorf

Foto: freepik

Festliche Weihnachtsstimmung, traditionelle Martinsgans, feinste Entenmenüs, Gans-to-go, saisonale Spezialitäten bis März und exklusive Events im Gourmetrestaurant 1895

„Solchen Monat muss man loben, keiner kann wie dieser toben, keiner so verdrießlich sein und so ohne Sonnenschein“ - so beschreibt Heinrich Seidel norddeutsches Nieselwetter. Allerdings ist er nie im Marienbad in Busdorf zu Gast gewesen. Denn mit der jetzt früh einsetzenden Dämmerung, werden hier die Kerzen entzündet, und festliche Weihnachtsdekoration aufgestellt. Beim Blick aus dem Fenster glitzern die Wellen der Schlei mit der Weihnachtsbeleuchtung an der Hafenkante um die Wette. Auf Tisch und Teller kommt gan(s)z Feines aus der Geflügelküche: Ente und Gans frisch aus dem Backrohr.

Woher kommt der Brauch, zu Martini oder danach in der Zeit bis Weihnachten eine knusprige Gans zu speisen? Bevor es früher richtig Winter wurde, wurden damals die Nutztiere geschlachtet, die den Menschen im Winter Nahrung gaben. Zu Martini am 11.11. war die Erntezeit endgültig vorbei, und die Dienstboten oder Taglöhner wurden auch mit Gänsen entlohnt. Somit war die Arbeit bezahlt und die Tiere mussten nicht den Winter über durchgefüttert werden. Außer kleine Küken, die durften in der warmen Küche am Herdfeuer überwintern und groß werden.

Unternehmen aus der Region

Wer es ähnlich gemütlich haben möchte, der spart sich den aufreibenden Küchenalltag am Herd und bestellt seine „Gans-to-go“ im Marienbad. Es gibt sie im Ganzen oder bereits zerlegt. Fix und fertig zubereitet mit einer Anleitung, was mit ihr zu Hause zu geschehen hat. Außerdem gehört zum Angebot eine Fasche Rot- oder Weißwein. Im Restaurant selbst wird auch Gänsebraten angeboten. Ob Familienessen, feines Diner oder große Weihnachtsfeier. „Wir sind für alles gerüstet und warten auf die Anfragen“, sagt André Meier, Küchen- und Betriebsleiter. Die Gänse stammen alle aus Betrieben ohne Massentierhaltung.

Gleichfalls glücklich und zufrieden haben auch die Qualitätsenten gelebt, die als mehrgängiges Menü den Feinschmecker locken. Den Beginn macht die Entenbrust, am Tisch ausgelöst kommt sie direkt auf den Teller des Gastes. Dazu wird ein kleiner Salat gereicht. In einem zweiten Gang folgt die Enten-Essenz, eine reduzierte consommé double. Als dritten Gang darf sich der Gast auf die Keulen nebst individuell gewählter Beilage wie Knödel oder Rotkohl und anderes freuen. Als Dessert gibt es zum krönenden Abschluss ein cremiges Tiramisu. Zum Service gehören, falls gewünscht, Empfehlungen für die passende Weinbegleitung zu jedem einzelnen Gang.

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Auch ein Enten-Essen eignet sich hervorragend als Jahresabschluss-Feier für die Mitarbeiterschaft. „Wir freuen uns auf Vorbestellungen“, sagt André Meier. Allerdings fällt in diesem Fall das Tranchieren bei Tisch weg.

All die Spezialitäten gibt es bis März auch auf Vorbestellung im Gourmetrestaurant 1895, dem Geburtsjahr des Strandlokals. In dieser neuen Luxus-Event-Location, direkt neben dem Haupthaus können vom Frühjahr an in privatem Rahmen Tagungen, Geburtstage und vieles mehr veranstaltet werden.

„Wir werden alles dafür tun, dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen“, verspricht André Meier.


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