Dieses kulturgeschichtliche und archäologische Denkmal liegt am südwestlichen Ufer des Einfelder Sees. Die historische Anlage soll früher ein vollkommener Wall gewesen sein. Heute ist der Wallring nach Osten zum See hin offen und hat etwa 90 Meter Durchmesser. Die vier Meter hohen und zehn Meter breiten Wälle sind inzwischen mit Bäumen bestanden.
Charakter einer sächsischen Burganlage
Lange bestand Unklarheit darüber, welchem Zweck die Anlage diente. 1925 zeigten Grabungen, dass die Schanze den Charakter einer sächsischen Burganlage aus dem 9. oder 10. Jahrhundert hat. Offensichtlich bildeten die Margarethenschanze und die Wittorfer Burg im Süden Neumünsters Glieder einer Kette von Befestigungsanlagen der damals hier ansässigen Sachsenvölker.
Sie lagen am westlichen Rand eines Gebietes, das sich von der Kieler Förde bis an die Elbe erstreckte und aus undurchdringlichen Wäldern und Mooren bestand. So sicherten die Befestigungsanlagen ein Gebiet, das durch natürliche Grenzen (Flussniederungen von Eider und Stör, Seen, Moore) gegen die umgebenden Landschaften abgeschlossen ist.
Die östliche Grenze dieses Streifens wird „Limes saxoniae“ genannt. Sie war die Grenzlinie zu den damals östlich davon siedelnden slawischen Volksstämmen. Ähnliche Burganlagen entlang dieser Grenzlinie finden sich heute auch noch weiter nördlich und südlich im Land. In der Wahl der Orte für diese Verteidigungsanlagen steckte offensichtlich ein System: Alle liegen wenige Kilometer entfernt von damals wichtigen Verkehrswegen in versteckter und schwer zugänglicher Lage.
So konnte man „bei Bedarf“ schnell aus den Schutzburgen ausfallen und diese Verkehrswege sperren oder schützen. An der Margarethenschanze gibt es ein verwittertes Schild mit Erläuterungen der Oberen Denkmalschutzbehörde. Das Westufer des Einfelder Sees ist Naturschutzgebiet.
Termine
Samstag, 23. August, 18 Uhr, Andreasgemeinde, Wilhelminenstr. 4-5: Abendandacht Atempause.
Sonntag, 31. August, 9.30 Uhr, Christuskirche, Dorfstraße 7: Gottesdienst mit Posaunenchor.
Freitag, 5. September, 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr, Gemeindehaus Dorfstr. 9: Altenclub mit Kaffee und Kuchen.
Donnerstag, 18. September, 15 bis 19 Uhr, Mehrgenerationenhaus Volkshaus Tungendorf, Hürsland 2: Gartenflohmarkt. noa