Dabei steht Richardsen als Inhaber und Berater stets bereit, hat sich aber in den vergangenen Monaten schrittweise aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen.
„Ich kümmere mich vor allem um die Abwicklung von Projekten, die schon länger laufen und realisiere gerne auch Eigenprojekte wie zum Beispiel mein aktuellstes Projekt, den Ferienhof Lütt Ockholm. Natürlich bringen meine Kontakte und Beziehungen aus der langjährigen Betriebszeit bis heute den ein oder anderen Kunden in die Zimmerei“, erläutert Richardsen.
Firmeninhaber
Aus der Durchführung von neuen Bauvorhaben hält sich der Firmenchef mittlerweile aber weitgehend raus. „Mein Büro im Firmengebäude habe ich geräumt, sitze aktuell aber noch in direkter Nähe - ab 2026 ist dann endgültig die junge Generation am Zug und soll ihre eigenen Ideen und Betriebsabläufe umsetzen.“
Website-Relaunch und Social Media Kanäle
Als eines der ersten großen Projekte unterzogen Jacobsen und Marquardt die Website des Unternehmens einem Relaunch und weiteten die Aktivitäten auf den Social Media Kanälen aus. Das Offline-Marketing und die regionale Präsenz sind und bleiben ein wichtiger Teil der Unternehmenspräsentation.
"Das Onlinemarketing ist eine tolle Ergänzung, mit der wir auf kurzem Dienstweg in den Kontakt mit unseren Kunden & Geschäftspartnern gehen können. Das direkte Feedback macht Spaß und vor allem wird für die privaten Bauherren ein so großes Projekt wie der Bau des eigenen Hauses viel greifbarer“, berichtet Marquardt. Der Name „Holzhäuser Richardsen“ bleibt erhalten.
Was haben Jan Jacobsen und Marco Marquardt vor? Wollen sie etwas verändern? "Wir werden den Namen der Firma auf jeden Fall weiterführen", sagt Marquardt. "Der Laden läuft, wir wollen nicht das Rad neu erfinden“, ergänzt Jacobsen.
Auch die Betriebsgröße mit rund 85 Mitarbeitern soll sich künftig nicht verändern. Das Wohl der Belegschaft ist Jan Jacobsen und Marco Marquardt wichtig.
Gutes Betriebsklima hat Tradition
Ihnen soll es weiterhin gut gehen, erklären die beiden. Dazu gehört auch, dass die Handwerker jeden zweiten Freitag frei haben. Das gute Betriebsklima hat in dem Unternehmen Tradition. Auch Nis Richardsen war es immer wichtig, dass der Umgang untereinander ein Miteinander sei, so soll es auch weiterhin bleiben. "Wir sitzen nach Feierabend auch mal in der Runde oder machen etwas zusammen mit unseren Mitarbeitern", erzählt Jacobsen.