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Nis-Richard Richardsen zieht sich nach Ockholm zurück: „Die letzten zwei Jahre waren schon anstrengend“

Im Standort Langenhorn erfolgt die Vorproduktion. Fotos: Agentur ninetyone

Mit 74 Jahren Rückzug aus Verantwortung, Fokus auf Hobbies, Ferienhof „Lütt Ockholm“ mit Pferdeboxen, sechs Ferienwohnungen, Rinderzucht mit 120 Shorthorns.

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit ist heutzutage ein großes Thema und den beiden genauso wichtig wie es bereits für Nis Richardsen war.

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„Holz speichert CO₂, lässt sich regional beziehen und ist ein erneuerbarer Rohstoff. Es ist wesentlich umweltfreundlicher als Beton, Zement oder Stahl“, erklärt Marco Marquardt. Außerdem reduziere es als natürlicher Dämmstoff Energiekosten und schaffe ein gesundes und gemütliches Raumklima, fügt er hinzu.

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Nis-Richard Richardsen zieht sich zurück nach Ockholm

Die Mitarbeiter Mario und Sven.
Die Mitarbeiter Mario und Sven.

Richardsen, verheiratet mit seiner Frau Christa ist Vater von sechs erwachsenen Kindern und mehrfacher Opa. Fällt es ihm schwer, sich jetzt endgültig zurückzuziehen?

„Nein, überhaupt nicht. Ich kann jetzt mit 74 Jahren sehr gut abgeben, es wird Zeit. Die letzten zwei Jahre waren schon anstrengend“, lautet die ehrliche Antwort. „Ich möchte aus der Verantwortung raus und mich mehr meinen Hobbies widmen“, antwortet Richardsen.

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Richardsen wirkt auch überhaupt nicht so, dass man sich vorstellen kann, er würde nur noch auf dem Sofa sitzen. Er sprüht immer vor Ideen. Erst vor kurzem hat er einen alten Resthof in Ockholm zu einem schicken Ferienhof mit dem treffenden Namen Lütt Ockholm umgebaut. Der Clou: Zukünftig können die Feriengäste ihre eigenen Pferde mitbringen.

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Fünf großzügige Pferdeboxen sind bald bezugsfertig. Sechs sehr geschmackvoll eingerichtete Ferienwohnungen werden bereits seit Juni vermietet und wurden gut angenommen. Vier weitere sollen noch gebaut werden. Um in der Nähe zu sein und zum räumlichen Abstand Firmengelände von Holzhäuser Richardsen zunehmen, richtet Richardsen sich mit einem neuen Büro künftig in Ockholm ein. „Hier widme ich mich dann vor allem dem, was mir Spaß macht, denn mich aufs Sofa zu setzen, passt wirklich nicht zu mir.“

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Ein weiteres Hobby: Die Landwirtschaft. Seit 1987 züchtet Richardsen Rinder. „Eigentlich fing es damit an,, dass ein Kunde seine Rechnung nicht bezahlen konnte. Ich bekam dann stattdessen vier Shorthorn-Rinder von ihm“, amüsiert er sich. Momentan leben 120 Shorthorn-Rinder auf den Weiden in Langenhorn. Die Kälber bleiben neun Monate bei den Müttern auf der Weide. Später werden die Tiere verkauft.


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