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Luft, Licht und Platz

Moderner Boxenlaufstall mit viel Platz und frischer Luft für die Milchkühe. Foto: Landvolk Emsland

Moderne Ställe: Anpassung an die Bedürfnisse der Kühe

Früher wurden Milchkühe oft in dunklen, engen Ställen in Anbindehaltung gehalten. Heutige Boxenlaufställe bieten dagegen viel Platz, sind hell und luftig. Das kommt den darin lebenden Kühen zugute. Sie können sich frei bewegen, trinken und fressen, wann sie wollen.

Boxenlaufstall heißt diese Art von Ställen, weil jeder Kuh eine einzelne Liegebox zur Verfügung steht. Damit die Kühe weich liegen, sind die Boxen mit Stroh oder Sägemehl eingestreut. Meistens gibt es darunter sogar noch eine Gummimatratze, die nochmal polstert. Die Kühe liegen dort besonders gerne zum Wiederkäuen, nach dem Fressen.

Durch die großzügigen Laufgänge haben die Kühe viel Bewegungsfreiheit und erreichen jeden Teil des Stalles. Die Laufgänge bestehen entweder aus Spaltenboden oder einer geschlossenen Oberfläche. Beim Spaltenboden läuft der Urin einfach durch die kleinen Schlitze im Boden und die Kuhfladen werden beim Laufen durchgetreten. So bleibt die Oberfläche immer sauber.

Unternehmen aus der Region

Bei einer geschlossenen Oberfläche ist das nicht der Fall. Damit sich auch hier kein Urin und Kot ansammelt, schiebt ein Roboter diesen Bereich ab und hält so die Oberfläche sauber.

An der langen Seite des Stalls befindet sich meist der Futtergang. Dort ist für alle Kühe Platz zum Fressen. Damit jede Kuh fressen kann wann sie möchte, liegt auf dem Futtertisch fast rund um die Uhr Futter. Beim Fressen schieben die Kühe das Futter vom Futtertisch. Damit das Futter immer für die Kühe zu erreichen ist, gibt es auch hierfür einen Roboter. Dieser fährt am Futtertisch entlang und schiebt das Futter wieder ran.

Unternehmen aus der Region

Viele Bauernhöfe füttern mit einem Mischwagen. Gras- und Maissilage, Mineralfutter, Eiweißkomponenten und alles Weitere werden dabei zu einer homogenen Masse gemischt. Das Futter muss gut gemischt sein, damit jede Kuh das gleiche bekommt, egal wo sie frisst. pm


Spargel wird vor Ostern erwartet

Bei jetzt optimalen Bedingungen sind die Spargelbauern im Land dabei die Flächen für die Spargelsaison vorzubereiten. Das heißt, es werden die Spargeldämme aufgedämmt und die Folien aufgelegt. Treten keine außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse auf könnte es Anfang bis Mitte April die ersten Stangen aus Schleswig-Holstein geben, also pünktlich zu Ostern. Dazu muss allerdings die Sonne die Dämme weiter erwärmen.

Unternehmen aus der Region

Die Bodenstruktur in den Dämmen soll möglichst feinkrümelig sein, um ein schnelles Erwärmen zu gewährleisten, denn der Spargel wächst erst bei Temperaturen um zwölf Grad Celsius an der„Triebkrone“. Die Erde, die die Dammfräse zu einem Spargeldamm formt, sollte deshalb relativ trocken sein. Außerdem wirken sich „verkrustete“ Dämme dann später deutlich auf die Ernteleistungen der Mitarbeiter aus. lksh/msl


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