Schließen
Um Ihre Registrierung abzuschließen, gehen Sie in Ihr E-Mail-Postfach und folgen dem Link in der Bestätigungsmail. Danach können Sie den Artikel frei lesen. E-Mail erneut senden

Landhausdielen und ruhigere Sortierungen

Jede Holzart besitzt ihren eigenen Charakter. Lärche verbreitet ein ätherisches Licht. Foto: Hain Parkett.

Parkett-Trends bei inneren und äußeren Werten

Parkett ist nach wie vor einer der beliebtesten Bodenbeläge in deutschen Wohnräumen. Doch Geschmack, Anforderungen und Prioritäten verändern sich. Hier verraten wir, welche Trends aktuell zählen, welche inneren und äußeren Werte gefragt sind, und was hinter dem sogenannten „Ikea-Effekt“ steckt.

Trend 1: Landhausdielen bleiben Dauerbrenner

Parkett ist langlebig – einmal verbaut, können die Dielen viele Generationen überdauern. Ebenso langlebig wie der natürliche Bodenbelag sind auch manche Trends im Parkettbereich. So wird die Landhausdiele ihren Siegeszug fortsetzen.

Schon im vergangenen Jahr war fast die Hälfte des verkauften Parketts eine Landhausdiele. Wenig verwunderlich, denn die großen Dielen bestechen durch ihre warme Atmosphäre, sind besonders pflegeleicht und lassen sich vergleichsweise einfach verlegen.

Trend 2: Innere Werte, Nachhaltigkeit im Fokus

Optik ist das eine, aber zunehmend entscheidet das Material, das im Bodenbelag steckt. Denn Parkett punktet beim Klimaschutz: Holz speichert Kohlenstoff über Jahrzehnte im Boden und entlastet das Klima. Wer sich für Parkett aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern entscheidet, setzt bewusst auf einen Bodenbelag, der aktiv zum Klimaschutz beiträgt. Besonders mit Blick auf das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) entwickelt sich das Argument Nachhaltigkeit zum Muss. Parkett spielt hier seine Stärken aus und hebt sich klar von vielen anderen Bodenbelägen ab.

Unternehmen aus der Region

Trend 3: Der so genannte Ikea-Effekt

Astlöcher, starke Maserungen im Holz und lebhafte Oberflächen waren jahrelang sehr beliebt. „Rustikal“ sollte es sein, entweder weil man das Haus im Landhausstil eingerichtet hat oder für einen „,Industrial Style“ unbehandelte Oberflächen präsentieren wollte.

Dieser Trend ist abgeflaut, dafür beobachten die Hersteller eine starke Nachfrage nach ruhigeren Sortierungen, die zum zurückhaltenden, skandinavischen Möbelstil passen. Mit diesem so genannten „Ikea-Effekt“ ist auch das Fischgrät-Muster wieder gefragt. Kleinere Dielen sind eher ohne Astlöcher erhältlich, und diese lassen sich gut im Fischgrät-Muster verlegen.

Heimische Holzarten: Mehr Mut zur Vielfalt

Bei den Holzarten dominiert Eiche nach wie vor, doch in unseren Wäldern wachsen auch andere Bäume: Buche, Esche, Ahorn oder Roteiche bieten spannende Alternativen mit eigener Charakteristik. Wer diese Holzarten stärker in den Fokus rückt, gewinnt an Vielfalt und Individualität.
(Quelle: Energie-Fachberater.de )


Meine Favoriten:
Alle Orte: