Warum nicht das Elektroauto dann laden, wenn viel grüner Strom im Netz verfügbar ist? Eine klare Mehrheit der Verbraucher befürwortet dieses Konzept für mehr Flexibilität. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative E.ON-Umfrage. Nach Experteneinschätzung werden flexible Stromtarife in Zukunft an Bedeutung gewinnen, da sie eine Reihe von Vorteilen miteinander verbinden. Denn eine clevere Steuerung des Verbrauchs unterstützt die Energiewende, entlastet die Netze und kann die privaten Energiekosten senken.
Stromverbräuche intelligent managen
In der aktuellen Umfrage erklärt die deutliche Mehrheit ihre Bereitschaft zu mehr Flexibilität:„Mehr als 60 Prozent der Menschen in Deutschland stehen dem Ansatz, insbesondere größere Verbräuche in günstige Zeitfenster zu verschieben, positiv gegenüber“, sagt Jens Michael Peters, Geschäftsführer Energielösungen. „Das ist ein wichtiges Statement für die Energiewende. Denn mit solch einem Verhalten können Verbraucherinnen und Verbraucher in bestimmten Konstellationen nicht nur bares Geld sparen, sondern auch zur stabilen Weiterentwicklung eines modernen Energiesystems beitragen“, erläutert Peters.

Im Bereich Elektromobilität bietet das Unternehmen zum Beispiel bereits flexible Tarife an. Sie sind im Gegensatz zu dynamischen Tarifen, die direkt an die schwankenden Börsenstrompreise gekoppelt sind, nicht mit Kostenrisiken verbunden und werden mit vertraglich fest vereinbarten Preisbestand-teilen abgerechnet. Dabei werden die Ladevorgänge so gemanagt, dass das E-Fahrzeug gemäß eines individuell festgelegten Ladeplans automatisch zu den optimalen Zeitpunkten im Laufe der Nacht geladen wird – und am nächsten Morgen pünktlich und geladen bereitsteht. Das Fahrzeug wird also nicht zwangsläufig direkt geladen, wenn es an die Wallbox angeschlossen wird und möglicherweise noch eine hohe Nachfrage nach Strom herrscht. Im Gegenzug können Kunden von einem - Nachtladebonus von bis zu 240 Euro pro Jahr profitieren. djd