1. Profil mit beruflichen Details füttern
Peter Nollido, Senior Recruiter bei Volkswagen, sucht regelmäßig auch in Jobnetzwerken nach potenziellen neuen Mitarbeitern. Dabei achte er auf ein vollständiges Profil, in dem neben bisherigen Berufsstationen vor allem Kenntnisse, Fähigkeiten oder Weiterbildungen angegeben sein sollten. Oft fehlen uns als Personaler genauere Details, womit die Kandidaten in ihrem beruflichen Alltag zu tun haben“, sagt Nollido. Je mehr Kenntnisse jemand angibt, desto sichtbarer werde er im Netzwerk. Dabei sollten vor allem auch fachliche دو Erwähnung Spezialisierungen finden, sofern sie für die Jobsuche relevant sein könnten.
2. Auf richtige Einstellungen achten
Worauf es ankommt
3. Mut bei Kontaktanfragen
VW-Recruiter Nollido empfiehlt, sich bei Interesse an einem konkreten Unternehmen mit dem Personaler oder dem einstellenden Fachbereich zu verbinden. „Durch diesen Kontakt erhält man regelmäßig alle wichtigen Informationen über den Fachbereich, Aktivitäten des Unternehmens oder offene Stellen.“ Und auch über ganz direkte Nachfragen freut sich Peter Nollido.
4. Lesen, Speichern, Teilen: Auf Netzwerken aktiv bleiben
Der Schlüssel für ein intaktes Netzwerk liegt dabei auch in der eigenen Aktivität. Wer nie Beiträge anschaut, speichert, kommentiert oder teilt, wird nicht wahrgenommen. „Dann geht das System davon aus, dass kein Interesse an einem Jobwechsel besteht und man rutscht in der Suche ganz weit nach unten“, sagt Peter Nollido. Zu Beginn kann es hilfreich sein, sich andere Profile aus ähnlichen Branchen oder Interessengebieten anzuschauen.
5. Anfragen richtig beurteilen
Vorsicht ist geboten, wenn Anfragen kommen, hinter denen keine offizielle Firma steckt. „Manche Unternehmen sammeln nur Daten und geben diese dann weiter. Da würde ich prüfen, ob es die Firma überhaupt gibt, ob sie eine Webseite hat und so weiter“, sagt Tanja Herrmann-Hurtzig. Ein weiteres Indiz für einen Betrug sind generisch formulierte Nachrichten, die sich nicht auf das eigene Profil beziehen, sagt Peter Nollido.
Anke Dankers, dpa