Zutaten (für 2 Portionen)
x 1 Bund Bärlauch (ca. 50 g)
x 2 Zwiebeln
x 1 TL Zitronensaft
x 3 EL Olivenöl
x 600 ml Gemüse- o. Fleischbrühe
x 250 g Risottoreis
x 150 ml Weißwein
x 3 EL Butter
x 100 g geriebener Parmesan
x Salz und Pfeffer
Zubereitung

Den Bärlauch waschen, trocken tupfen und die Stängel entfernen. Ein paar schöne Blätter zum Anrichten zur Seite legen. Den Rest grob schneiden und im Mixer mit Zitronensaft und 75 ml Brühe fein pürieren. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln, anschließend mit Olivenöl in der Pfanne kurz andünsten. Den Risottoreis dazugeben und beides gemeinsam leicht anschwitzen. Mit Weiß - wein ablöschen und diesen komplett einkochen lassen. Wer ohne Wein kochen möchte, ersetzt diesen durch dieselbe Menge Brühe. Nun etwas Brühe hinzugeben und sanft einkochen lassen, dabei gelegentlich rühren. Den Vorgang wiederholen, bis die gesamte Brühe ein - gekocht und der Risottoreis fertig gegart ist. Bei Bedarf kann weitere Brühe hinzugefügt werden. Im Anschluss den pürierten Bärlauch unter die Masse heben, das Gemisch kurz köcheln lassen. Herd ausschalten, Butter und Parmesan unterheben und nach Belieben mit Salz, Pfeffer und etwas Zitrone abschmecken. Serviertipp: Vor dem Zufügen des Bärlauchs etwas Risottoreis beiseitestellen. Diesen beim Anrichten mit einer Gabel in geschwungenen Bewegungen unter das Bärlauchrisotto ziehen, sodass ein grün-weißes Muster entsteht. Mit den zurückgelegten Bärlauchblättern dekorieren.
Selbstpflücker aufgepasst
Wer auf Föhr und Amrum die Augen aufhält, kann an der ein oder anderen Stelle Bärlauch finden, aber aufgepasst, es besteht Verwechslungsgefahr. Die Herbstzeit lose und das Maiglöckchen sehen dem Bärlauch (vor der Blüte) zum Verwechseln ähnlich – und sind giftig oder gar tödlich!
In Eigenregie
Wer möchte, kann den Waldbewohner auch im eigenen Garten anbauen. Die im Fachhandel erhältlichen Jungpflanzen können nach dem ersten Frost in die Erde gesetzt werden. Doch Vorsicht! Wenn Bärlauch den passenden Standort hat, vermehrt er sich sehr schnell.