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Zartschmelzendes frisch vom Hof in Alkersum

Fotos: Silke Kurtz (2), adobestock.com (1)

Salziges Karamell, Stracciatella, Haselnuss-, Schokoladen- oder Vanilleeis. In 110 Milliliter oder für ausgewachsene Eisgourmets auch gern im 500-Milliliter-Becher. Wer tauscht vielleicht sein schwarz-weiß gefleckt designtes Becherchen gegen 110 Milliliter Himbeer-Sahneeis oder fruchtiges, veganes Erdbeer-Sorbet ein?
Bereits beim Studieren der genannten Eissorten springen die Geschmacksknospen an und eine ungefähre Ahnung dessen, was sich auf der Zunge und am Gaumen abspielt, entsteht.

Svenja und Sven Carstensen bewirtschaften ihren familiären Milchviehbetrieb mit 100 Milchkühen und 150 Jungtieren in der Nähe von Alkersum auf Föhr bereits in fünfter Generation. „Ohne die Unterstützung unserer Eltern bei vielen Tätigkeiten rund um Hof und Familie, könnten wir das, was hier entstanden ist und weiterhin prosperiert, nicht umsetzen“, entschlüsselt Sven Carstensen das Geheimnis des Föhrer Hofeis.

Die Zutaten sind für Interessierte deutlich sichtbar. Frische Milch von eigenen, liebevoll betreuten Tieren, Erdbeeren vom Erdbeerhof Nielsen aus Borgsum, ein gutes Gespür für die geschmacklichen Vorlieben der Konsumenten und ganz viel Liebe zu dem, was die Familie mit ihren unterstützenden Menschen ausmacht. „Salziges Karamell hat sich zum Favorit unserer Genussgemeinschaft entwickelt“, resümiert Sven Carstensen, für den sein Beruf als Landwirt Erfüllung und Zufriedenheit bringt. Nach Aufenthalten im Ausland und auf dem Festland weiß er genau: „Für uns gibt es nur ein Zuhause. Und das ist unsere Insel hier.“

An Kreativität und neuen Ideen mangelt es den jungen Eltern und deren echten Inselkindern nicht: „Wir haben bereits im vergangenen Sommer mit einer Eistruhe auf unserem Betrieb, das Konzept der Selbstbedienung eingeführt. Weil dies sehr gut angenommen wurde, haben wir es für die Zukunft noch optimiert. In diesem Jahr gibt es von nun an einen SB-Automat, in dem wir noch weitere Produkte anbieten. Ein Novum, und fast noch ein kleines Geheimnis ist, dass es in ein paar Wochen die ersten fertigen Eistorten aus eigener Herstellung in diesem Automaten geben wird“, verrät Svenja Carstensen, welche die administrativen Arbeiten am Schreibtisch, die anfallende Bürokratie und alles rund um das Thema Dokumentation und Schreibarbeit, übernimmt.

Im Sommer wird das cremig, zarte Eisvergnügen aus einem originellen Eiswagen heraus auf dem Oevenumer Dorfmarkt in der Zeit von 10 bis 13 Uhr verkauft. Auf Instagram sowie Facebook findet man Föhrer Hofeis unter dem Suchbegriff  „foehrerhofeis“. Gefördert wird dieses Projekt auf Initiative des Ministeriums für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung.

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