Wer die Abgeschiedenheit sucht, es liebt, dem Ruf von Austernfischern und Kiebitz zu lauschen, ist am Strand von Oldsum bestens aufgehoben. Ob per pedes oder mit dem Velo: Startet man in dem kleinen, charmanten Inselörtchen, braucht es zwischen sieben bis schätzungsweise 20 Minuten, ehe man den langgestreckten Stein- und Sandstrand erreicht. Ein großes Tor mit der Aufschrift "Zum Strand“ deutet den Weg dorthin. Ganz wichtig ist, dass dieses Tor bitte immer geschlossen werden muss, da sonst die auf dem Deich grasenden Schafe ungehindert in die dahinterliegende Brutschutzzone und den Strand, ja sogar leider auch ins Wasser laufen könnten. Für die Tiere bedeutet das schlimmstenfalls Lebensgefahr.
Wichtig: Hier ist ein Brutgebiet! Bitte immer sehr achtsam am Strand gehen, da sich Gelege und kleine Austernfischer oder Strandläuferküken kaum vom Untergrund unterscheiden lassen. Also bitte unbedingt Augen auf beim Spaziergang!
Wer gerne baden möchte, und vielleicht kleine Kinder mit sich hat, findet hier eine perfekte Zone vor. Zwar ist es sehr steinig und Badeschuhe sind unbedingt ratsam, aber der Einstieg ist sehr flach und zieht sich lange hin.
Ein Strand zum visuellen Durchatmen
Die vorgelagerte Salzwiese mit ihrer zarten Flora zeigt sich insbesondere zur Abendzeit in einem bezaubernden Licht. Ihr langwelliges Licht schenkt diesem Bereich nochmal ein ganz eigenes Flair.
Text: Silke Kurtz