Sie schwimmen aufrecht durchs Wasser und manchmal halten sie sich mit ihrem Schwänzchen an Wasserpflanzen fest, um nicht in der Strömung davon getrieben zu werden. Die Form ihres Köpfchens verrät zum Teil, woher der Name Seepferdchen kommt. Denn reiten lässt es sich nicht auf dem zierlichen Meeresbewohner, der zu den Knochenfischen zählt. Ganz lange war er nicht mehr in der Nordsee zu finden. Jetzt aber haben Biologen und Meeresforscher das kurzschnäuzige Seepferdchen hier wieder gesehen.
Um richtig satt zu werden, brauchen Seepferdchen Plankton oder kleine Krebstierchen. Und wenn sie sich ausruhen wollen, verstecken sich die putzigen Tierchen am liebsten zwischen Tang. Algen oder auch mal zwischen Steinen in Nischen und Ritzen. Ganz lustig ist, dass nur ein Seepferdchen Männchen schwanger wird und einen dicken Babybauch bekommt. Die Weibchen stellen die Eier zur Verfügung, die beim Seepferdchen-Papa in seiner Bauchtasche so lange beschützt werden, bis die Babys daraus schlüpfen.

KIDS-TIPP
Habt Ihr sie schon einmal Piraten in Büchern oder in einem Film gesehen? Mit ihren Kopftüchern, vielleicht sogar einer Augenklappe, geringelten Shirts erkennt Ihr sie sicherlich sofort. Wollt Ihr auch einmal Pirat spielen und erleben, wie sich das anfühlt? Dann kommt doch zum Piratenspektakel vom 23. bis 25. Juli in Wyk am Hafenstrand und vom 13. bis 15. August in Utersum am Strand! Klar zum Entern? Dann: Leinen los!
