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Imke Wildeboer aus Jugendzentrum GSH: Spaßfaktor, Geselligkeit und Genuss

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Gemeinsam kochen im Jugendzentrum GSH: Ein Projekt, in dem Jugendliche gesunde Ernährung entdecken, Verantwortung lernen und ihre sozialen Kompetenzen stärken

Das Kochprojekt im Jugendzentrum GSH vermittelt jungen Menschen praxisnah wichtige Lebenskompetenzen. Foto: GSH/Imke Wildeboer
Das Kochprojekt im Jugendzentrum GSH vermittelt jungen Menschen praxisnah wichtige Lebenskompetenzen. Foto: GSH/Imke Wildeboer

Gemeinsam schnippeln, Neues ausprobieren und zusammen essen: Im Pinneberger Jugendzentrum Geschwister-Scholl-Haus (GSH) gehört das wöchentliche Kochen zu den absoluten Highlights. Imke Wildeboer und ihre Kollegen betreuen das beliebte Projekt gemeinsam. Im Interview erklärt die stellvertretende Leiterin des GSH, warum am Herd mehr passiert als die Zubereitung einer Mahlzeit - und weshalb ihr die Aktion am Herzen liegt.

Gemeinsam schnippeln und essen: Warum ist das wöchentliche Kochen so ein wichtiger Anker in Ihrem Jugendzentrum?

Jeden Mittwoch bieten wir im GSH ein kostenloses Kochprojekt für Jugendliche zwischen 11 und 27 Jahren an. Unser Kochen bietet einen niederschwelligen Zugang für alle Jugendlichen. Beim gemeinsamen Kochen spielen Herkunft, Sprache und Bildungsschicht keine Rolle. Viele Jugendliche lernen zu Hause nicht mehr, wie man frische Lebensmittel verarbeitet. Bei uns im GSH erwerben sie handwerkliche Fähigkeiten wie den Umgang mit dem Herd, mit Küchengeräten und so weiter. Sie lernen Alternativen zu Fertiggerichten und Fast Food kennen und können am Projekt partizipieren, indem sie zum Beispiel bestimmen, was gekocht wird. Oft kochen wir auch vegetarisch und vegan. Manchmal bringen die Jugendlichen auch Lieblingsrezepte mit, die sie aus ihrem Elternhaus kennen. Diese werden dann gemeinsam nachgekocht.

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Was lernen die Jugendlichen beim Kochen für das Leben, ohne dass es sich nach Schule anfühlt? 

Auch wenn bei unserem Kochprojekt vor allem der Spaßfaktor, Geselligkeit und Genuss im Vordergrund stehen, lernen Jugendliche beim gemeinsamen Kochen weit mehr als nur Rezepte. Sie lernen einen gesunden Umgang mit Essen und das richtige Timing beim Kochen - das Zeitmanagement.

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Zudem wird eine positive Einstellung zum Kochen und zu einer ausgewogenen Ernährung gefördert. So ein Kochprojekt, wie wir es im GSH anbieten, ist die perfekte Gelegenheit, jungen Menschen wichtige Lebenskompetenzen praxisnah zu vermitteln.

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Liebe geht durch den Magen, aber was bewirkt das gemeinsame Kochen pädagogisch bei den Jugendlichen? 

Beim gemeinsamen Kochen und Schnippeln entstehen oft die besten und tiefgründigsten Gespräche. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre und dadurch wird das Wir-Gefühl gestärkt. Die Jugendlichen lernen, wie man im Team zusammenarbeitet und sie erlangen Selbstständigkeit. Das Projekt verbindet praktische Haushaltslehre mit sozialem Miteinander und steigert das Selbstvertrauen. uh


Kommunalpolitik lebt vom Mitmachen

Marc Trampe Bürgermeister Rellingen, Foto: Antonio Balzasar
Marc Trampe Bürgermeister Rellingen, Foto: Antonio Balzasar

Die Bundespolitik steht meistens im Mittelpunkt, der mediale Blick geht zu den anstehenden Landtagswahlen im September. Aber auch hier in Orten wie Rellingen und Pinneberg kehrt nach der Sommerpause wieder Leben in die politischen Gremien ein. Beratungen und Entscheidungen stehen an - und im Herbst beginnt eine entscheidende Zeit für die Kommunen und ihre weitere Entwicklung. In den kommenden Wochen wird über den Haushalt 2027 beraten. Welche Projekte werden umgesetzt? Wie hoch sind die Haushaltansätze für die unterschiedlichen Bereiche von Kita, Schule, Senioren, Kanalsanierungen und Personalkosten? Wie entwickeln sich die Steuern? Welche Konsolidierungsmaßnahmen können sinnvoll umgesetzt werden? Genau diese Fragestellungen werden von den ehrenamtlichen Gemeindevertretern und bürgerlichen Ausschussmitgliedern diskutiert und entschieden. Kommunalpolitik ist dabei weit mehr als Tagesordnungen und Ausschüsse. Sie ist gelebte Demokratie direkt vor unserer Haustür. Hier werden Entscheidungen getroffen, die unseren Alltag unmittelbar betreffen: von Schulen und Kitas über Straßen und Grünanlagen bis hin zu Fragen des Zusammenlebens und der Zukunft unserer Gemeinde. Deshalb sollten wir als - Gemeinschaft besonders dankbar sein für alle kommunalpolitisch Engagierten. Sie investieren Zeit, übernehmen Verantwortung und bringen ihre Erfahrungen und Ideen ein. Das geschieht vielfach neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen – und verdient Anerkennung und Respekt. Demokratie lebt vom Austausch, aber auch davon, dass Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Das Engagement in den politischen Gremien ist deshalb ein wichtiger Beitrag für unsere Gemeinschaft. Es ist nicht selbstverständlich, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Freizeit dafür einsetzen. Mit dem Ende der Sommerpause beginnt nun wieder die gemeinsame Arbeit. Ich freue mich auf die anstehenden Beratungen und darauf, gemeinsam gute Lösungen für unsere Gemeinde zu entwickeln. Mein Dank gilt allen, die sich kommunalpolitisch einbringen. Ihr Engagement macht unsere Demokratie vor Ort lebendig.


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