Es geht voran. Bis zum 30. September 2025 werden die Stadtwerke Elmshorn den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes abgeschlossen haben.

„Wenn wir mit den Arbeiten in Elmshorn fertig sind, dann haben wir etwa 45 Millionen Euro in die Zukunft unserer Heimatstadt investiert“, sagt Sören Schuhknecht, Werkleiter der Stadtwerke Elmshorn. „Die Investitionen sind wichtig und richtig für die Region, flächendeckende denn das Glasfasernetz ist ein Schlüssel für eine nachhaltige und moderne Stadtentwicklung, die sowohl der Bevölkerung als auch der Wirtschaft zugutekommt“, so Schuhknecht weiter. Soziale Kontakte pflegen, E-Health und Smart Home sowie das mobile Arbeiten sind nur einige Möglichkeiten, die durch ein schnelles Glasfasernetz erleichtert werden. Insbesondere für die ansässigen Elmshorner Unternehmen und die, die eine Ansiedlung in Elmshorn in Betracht ziehen, ist eine sehr gute Bandbreite ein wichtiges Kriterium.
„Das hatten Stadt und Kommunalpolitik im Jahr 2018 erkannt und sich für das umfassende Infrastruktur-Großprojekt ausgesprochen“, bekräftigt Schuhknecht. Bis Ende 2025 werden die Stadtwerke über ihr Tochterunternehmen E.Net GmbH & Co. KG mehr als 9000 Kunden über ihr schnelles Glasfasernetz versorgen. Der Zuspruch ist hoch: Fast jedes zweite Einfamilien- oder Reihenhaus ist bereits an das Glasfasernetz angeschlossen. Auf Kundenwunsch sind weitere Anschlüsse aber regelmäßig möglich, denn ausreichend Leerrohre und Glasfasern liegen in den Trassen bereit. Und es gibt Hoffnung für Mieter in Mehrfamilienhäusern, denn hier erschließen die Stadtwerke immer mehr Objekte und verlegen Glasfaser bis in jede Wohneinheit.
Insgesamt haben die Stadtwerke mit den Haupttrassen in Geh- und Radwegen sowie Straßen mehr als 150 Kilometer Glasfaser verlegt. „Wir treten dabei in Konkurrenz mit anderen Anbietern. Auch die bauen aus, aber eben anders als wir“, merkt Schuhknecht an. Während wir das Glasfaserkabel bis ins Haus der Kunden verlegen, ist der Anschluss bei anderen Anbietern nur glasfaserbasiert“ schließt Schuhknecht ab. “
Der Verantwortliche für den Glasfaserausbau bei Stadtwerken, Stephan den Luerweg, fügt hinzu: „Unsere Wettbewerber nutzen für die Hausanschlüsse meist Kupfer- oder Koaxialkabel. Diese bieten jedoch nicht die Bandbreiten, insbesondere im Upload, wie es reine FTTH-Glasfaseranschlüsse können. Je größer die Entfernung zum Verteiler, je limitierter die Geschwindigkeit und Stabilität der Internetverbindung. Einschränkungen, die es bei reinen Glasfaseranschlüssen nicht gibt. Glasfasernetze sind ökologisch und vor allem zukunftssicher, denn der Bedarf an Bandbreite steigt in den nächsten Jahren kontinuierlich an. So hat sich die Datenlast unserer E.Net-Kunden in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt - Tendenz weiter steigend“.
Die Stadtwerke Elmshorn bieten Interessierten die letztmalige Chance auf einen kostenfreien Hausanschluss. Danach sind die Kosten für den Hausanschluss vollständig von den Kunden zu tragen. Hierzu werden die Stadtwerke in gezielten Aktionen aufmerksam machen.
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