Herz-Charity-Gala des UKSH sammelt Spenden für die frühe, wohnortnahe Erkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Schleswig-Holstein
Die erste Herz-Charity-Gala hat Spenden im Wert von mehr als 200.000 Euro für das neue UKSH-Herzmobil erzielt. Mit dem mobilen Angebot will das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Schleswig-Holstein verbessern. Geplant sind wohnortnahe Untersuchungen vor allem für Menschen in Regionen, in denen der Weg zur spezialisierten Herzmedizin weit ist sowie für sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen. So sollen Risiken früher erkannt und schwere Krankheitsverläufe möglichst verhindert werden.
Die Spendengala erzielte eine Spendensumme von 117.550 Euro. Zusätzliche Unterstützung erhielt das Projekt von der Björn Steiger-Stiftung. Ihr Präsident Pierre-Enric Steiger kündigte die Spende eines Fahrzeugs als Dauerleihgabe im Wert von über 100.000 Euro an. Dabei handelt es sich um einen Kleinbus, der entsprechend der Bedürfnisse des Herzzentrums ausgestattet wird und dann als Herzmobil zum Einsatz kommt.
Die Gala wurde vom UKSH Freunde- und Förderverein anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Universitären Herzzentrums Lübeck veranstaltet. In einer Videobotschaft würdigte Daniel Günther, Ministerpräsident Schleswig-Holsteins und Schirmherr der Gala, die Initiative. Zu den rund 160 Gästen aus Politik, Medizin, Wirtschaft und Gesellschaft zählten Dr. Georg Kippels, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, sowie Felix Magath, ehemaliger Fußballspieler und -trainer.
Zum Spendenerfolg für das Herzmobil trugen auch Versteigerungen besonderer Auktionsobjekte bei, darunter Kunstwerke von Udo Lindenberg und Armin Mueller-Stahl sowie signierte Sportartikel des HSV, des FC Bayern München, des THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt.
„Das gesamte Gutes tun!-Engagement von mehr als 200.000 Euro für unser Herzensprojekt ist ein starkes Signal und eine Wertschätzung für die hervorragende Arbeit im Universitären Herzzentrum“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, CEO des UKSH. „Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben lange unbemerkt. Mit dem Herzmobil wollen wir Menschen frühzeitig erreichen und Risiken dort erkennen, wo der Zugang zur spezialisierten Versorgung bislang erschwert ist.“
Im Universitären Herzzentrum Lübeck bündelt das UKSH die Expertise der Medizinischen Klinik II (Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin), der Klinik für Herz- und thorakale Gefäßchirurgie sowie der Klinik für Rhythmologie. Ergänzt wird das Zentrum durch das Institut für Kardiogenetik, das unter anderem genetische Ursachen von Herzinfarkten erforscht

Weitere Informationen zum Projekt UKSH-Herzmobil und zu Unterstützungsmöglichkeiten gibt es unter www.uksh.de/gutestun
Text: UKSH