2025: in Joldelund wird gebaut. Es gibt Veränderungen. Es geht weiter. Die Joldelunder Bäckerei macht sich nunmehr bereit für die Zukunft in vierter Generation.
Es war einmal
Im Jahr 1777 hat Joldelund – ein ruhiges, kleines Dorf mitten in Nordfriesland neben der malerischen Kirche und ein paar Höfen auch ein kleines Backhaus, typisch für die Dörfer der damaligen Zeit. Ein Steinbackofen, der mit Holz befeuert wird, dient der Versorgung der Dorfbewohner.
Hier wird in Ruhe und mit Zeit gebacken – bestimmt auch geklönt. Eine existentielle Versorgung für Leib und Seele.

Unruhige Zeiten stehen Europa damals bevor, als der junge Johann Lorenzen sein Geld zusammen sammelt und mit seiner Ehefrau Luise die kleine Landbäckereien Joldelund erwirbt. Seite an Seite arbeiten die beiden in der kleinen Backstube und versorgen die Dorfbevölkerung mit frischem Brot.
Wie existentiell und wichtig diese Arbeit ist, wird auf dramatische Weise deutlich, als 1939 der Krieg auch in Joldelund spürbar wird und Johann Lorenzen – der aus Überzeugung kein Partei-Mitglied ist – zum Sanitätsdienst an die Front muss.