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FÜR DAS GUTE GEFÜHL SICHER ZU SEIN

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Urlaub mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen bedeutet Freiheit auf vier Rädern - und das eigene Hab und Gut ist gleich mit dabei. Doch gerade auf das sollte man auch auf dem Campingplatz ein Auge haben. Zwar verhindern meist schon Schranken am Eingang, dass ungebetene Gäste den Campingplatz unbemerkt betreten können, doch ein paar Sicherheitslücken gibt es immer. Wir haben uns das Thema einmal genauer angesehen und ein paar Tipps für das Mehr an Sicherheit zusammengestellt.

1. Für die Aufbewahrung von Wertsachen stehen auf vielen Plätzen Mietsafes zur Verfügung. Nachts sind die Wege auf den Plätzen meistens beleuchtet und einige Campingunternehmer beschäftigen einen Nachtwächter oder arbeiten mit Bewachungsunternehmen zusammen, um die Ruhe und die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten. Am besten vor der Buchung einmal nachfragen.

2. Als erstes solltest Du natürlich die naheliegenden Einstiegsmöglichkeiten, wie etwa die Aufbautür und die Fahrerhaustüren, sichern. Je nach Schloss werden diese Sicherungen innen oder außen angebracht, verdecken das original Schloss oder fungieren zusätzlich als Schieber. Außerdem gibt es je nach Wohnmobil passende Zusatzschlösser. Für das Fahrerhaus wäre das etwa das Zusatzschloss HEOsafe von HEOsolution, das es für verschiedene Fahrzeuge gibt. Zumeist werden diese von innen an der Tür oder auch an der Armlehne montiert. Je nach Art schwanken die Preise zwischen 80 und 300 Euro. Auch beim bekannten Hersteller Abus wird man in Sachen Zusatzschloss fündig, doch hier lohnt es sich noch einmal nachzufragen, ob diese wirklich für ein Wohnmobil geeignet sind. Nach den Türen sind die Fenster im Wohnmobil oftmals anfällig für einen raschen Einbruch. Daher sollte man diese überprüfen und schauen, ob man sie zusätzlich noch sichern kann. Hierbei gibt es noch keine so große Auswahl, doch Hersteller wie etwa Fritz Berger oder auch Dietmar Hentschel haben bereits Schlösser im Sortiment, die die Sicherheit erhöhen und Diebstähle verhindern können.

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3. Nachdem die offensichtlichen Einstiegsmöglichkeiten gesichert sind, kann man sich nun Gedanken über eine passende Alarmanlage machen, denn nichts vertreibt Einbrecher so zuverlässig wie ein schriller Ton. Die Auswahl an Alarmanlagen fürs Wohnmobil ist tatsächlich riesig.

4. Dein Wohnmobil ist jetzt gewappnet, doch was ist, wenn es gar nicht um die Wertsachen geht, sondern um dein Reisemobil an sich? Dann hilft eine Sicherung, die das Wegfahren des Wohnmobils verhindert. Das wäre beispielsweise eine Radkralle. Mit einer Radkralle wie etwa der Nemesis Radkralle oder der ProPlus Radkralle kann man ein Fahrzeug eigentlich nicht von der Stelle bewegen. Diese legt sich fest um den Reifen und kann nur durch den passenden Schlüssel gelöst werden. Auch eine Lenkradkralle, wie etwa die Kleinmetall-Lenkradkralle oder die Cartrend Lenkrad-Absperrstange, verhindert das ungewollte Wegfahren eines Wohnmobils. Hier wird das Lenkrad so blockiert, dass es nicht genutzt werden kann. Gelöst werden kann die Lenkradkralle ebenfalls durch einen Schlüssel. Damit ist die Sicherheit vor einem Diebstahl, bei dem es jemand auf euer Gefährt abgesehen hat, merklich größer.

5. Wir raten außerdem dazu, immer eine gute Reise- und KFZ-Versicherung sowie eine Wohnwagen-/Wohnmobil-Versicherung abzuschließen. Für deinen Wohnwagen oder dein Wohnmobil erscheint eine Haftpflichtversicherung zunächst vielleicht ausreichend. Wenn aber eingebrochen wird, oder wenn du selbst einen Schaden verursachst, wirst Du diese Kosten selber tragen müssen. Lass dich darum gut beraten.

6. Ein Zelt ist natürlich schwieriger zu sichern. Ein Alarm am Zelteingang kann praktisch sein. Es muss auch nicht gleich eine Alarmanlage sein, sondern ein handliches Pocket- oder Personal Alarm kann auch helfen. Das ist ein richtiger Krachmacher, der den Gelegenheitsdieb, der sich wahrscheinlich zu Tode erschreckt, vertreiben soll. Was auch wichtig ist: soziale Kontrolle. Also freunde dich so oder so mit deinen Nachbarn an und bitte sie, die Augen mit offen zu halten. // Julia Voigt


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