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FÜNF FRAGEN AN...

Bei Staatssekretärin Julia Carstens und Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen nachgefragt: Wie sieht es bei Schleswig-Holsteins Politikern in Sachen Campen aus?

FOTOS: WIMI SH
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Sie reisen schon von Berufswegen häufig mit Bus, Bahn und Auto quer durch die Republik und kennen das Leben aus dem Koffer nur zu gut. Doch wie sieht es denn bei Schleswig-Holsteins Politikern in Sachen Campen aus? Ja, nein, vielleicht? Wir haben bei Staatssekretärin Julia Carstens und Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen nachgefragt.

Frau Carstensen, sagen Sie mal: lieber Hotel oder lieber Wohnwagen?
Ehrlich gesagt: lieber Hotel.

Gibt es dennoch die eine Camper-Kindheitserinnerung?
Ja, wir waren in Holland und auf Fehmarn und haben Freunde besucht, die mit dem Wohnmobil unterwegs waren. Wir waren allerdings nur mit dem Zelt aus den 1960er Jahren meines Vaters da. Ich erinnere mich an sehr schöne Sommerabende am Strand, Disco auf dem Campingplatz und lange Spaziergänge mit dem Golden Retriever unserer Freunde.

Wenn Sie denn einmal campen gehen würden, welches Zubehör müsste auf jeden Fall dabei sein?
Gaskocher, Mückenspray, Taschenlampe.

Was wäre denn für Sie in Schleswig-Holstein der schönste Ort zum Campen? Und warum?
Unsere Küsten sind alle wunderschön und somit auch alle Campingplätze. Aber auch unser Binnenland kann ich nur ans Herz legen. Schleswig-Holstein hat in allen Regionen viel zu bieten.

Haben Sie denn eine persönliche Ferien-Camping-Anekdote?
Es sind ja oft die Dinge, bei denen etwas schiefgeht, die im Gedächtnis bleiben. Wir sind einmal fürchterlich abgesoffen und mussten noch zwei Tage im Zelt ausharren. Aber als dann wirklich alles durchnässt war und sich nicht mehr trocknen ließ, haben wir aufgegeben und sind nach Hause gefahren. Trotzdem erinnere ich mich gerne daran zurück und werde den Urlaub wahrscheinlich nie vergessen. 

Unternehmen aus der Region
FOTOS: WIMI SH
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Herr Madsen, wie sieht es denn bei Ihnen aus? Lieber Hotel oder lieber Wohnwagen?
Die Frage kann ich gar nicht eindeutig beantworten. Es gibt Regionen, da würde ich lieber das Hotel wählen und es gibt Regionen, da ist Camping genau das Richtige für mich. Es gibt wunderbare Hotels und es gibt wunderbare Campingplätze.

Haben Sie die eine Camper-Kindheitserinnerung?
Ganz klar, eine Fahrt mit meinen Eltern an einen Bach, an dem wir geangelt haben. Wir saẞen abends ganz gemütlich an einem Campingtisch und haben den gefangenen Fisch gegessen und nur geredet. Das ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.

Welches Zubehör müsste beim Campen für Sie auf jeden Fall dabei sein?
Wenn man Kind ist, braucht man eigentlich gar nichts. Vielleicht Kerzenlicht, eine Angelrute und ein Brettspiel. Heute, wenn ich campen gehe, sollte auf jeden Fall etwas dabei sein, womit sich die Temperatur regeln lässt. Also wenn es kalt ist, um es warm zu haben und wenn es warm ist, um es frisch zu haben.

Welcher Ort in Schleswig-Holstein ist für Sie persönlich der schönste? Und warum?
Der schönste Ort zum Campen in Schleswig-Holstein ist eindeutig Schleswig-Holstein. Unser Bundesland hat so viele Facetten und unterschiedliche Möglichkeiten. Man kann rund um die Seenlandschaft bei Plön großartige Plätze finden und man kann auf Fehmarn wahnsinnig Tolles erleben. Wer es ein wenig rauer mag, findet zum Beispiel an der Westküste seinen Platz. Alles, ob Binnenland, unsere Küsten wie die Inseln bieten so unendlich viel. Es ist keine Frage, SchleswigHolstein ist das Campingland schlechthin. Auch hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Heutzutage kann man die Qualität von Hotel und Campingplatz kaum mehr unterscheiden. Viele Wohnmobile sind mittlerweile so gut ausgestattet, wie ein Hotelzimmer. Das vermischt sich und das macht den Reiz aus. Man ist autark und kann sich frei entscheiden. Wer möchte, fährt einfach weiter.

An welchen Ausflug erinnern Sie sich besonders gern?
Für mich war der lustigste Campingausflug zu den Lübecker Handballtagen. Ich stand mit meinem Camper inmitten von einem Haufen Kids und Jugendlichen. Das war das bunte Leben, der offene Himmel, Freude und viel JIMI SH Sauerstoff – auch - wenn es am Schluss nur fast einen Pokal gegeben hat.

// Interviews: Julia Voigt


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