Wenn die Tage kürzer werden, lädt die Jahreszeit zu gemütlichen Abenden mit Familie und Freunden ein. Für solche Gelegenheiten sind sogenannte Foodboards besonders geeignet. Das sind bunt belegte Snackplatten, die eine abwechslungsreiche Auswahl an herzhaften und süßen Häppchen bieten sollen. Da sie sich gut vorbereiten lassen, bleibt auch mehr Zeit für die Gäste.
Geröstetes Gemüse der Saison wie Kürbis, Rote Bete, Aubergine, Zucchini, Paprika, Blumenkohl oder Fenchel sorgt für Farbe und Aroma auf der Platte. Gemüse in Stücke schneiden und mit etwas Öl beträufelt im Backofen weich garen.
Hinzu kommt Rohkost wie Kohlrabi, Karotte, Gurke, Tomate, Radieschen oder Staudensellerie. Auch Obst darf nicht fehlen: Frische Weintrauben, Apfel- oder Birnenspalten, Feigen und Brombeeren, aber auch getrocknete Apfelringe, Datteln und Aprikosen setzen fruchtige Akzente. Für „Crunch“ sorgen Walnüsse, geröstete Kürbiskerne, Maronen, Vollkorncracker oder Grissini.
Käse wie Brie, Camembert, Bergkäse oder Gruyère wird in mundgerechte Stücke geschnitten. Wer mag, kann noch Parmaschinken oder geröstete Tofuwürfel ergänzen. Dazu passen Vollkornbrot, Baguette oder Fladenbrot sowie Aufstriche und Dips - von Kräuterquark bis zu Rote-Bete-Dip, Kürbisaufstrich, Feigensenf und Apfelchutney.
Wer sein Foodboard unter ein Motto stellen möchte, kann sich an verschiedenen Länderküchen orientieren. Italienisch wird es mit Antipasti wie eingelegten Oliven, getrockneten Tomaten oder marinierten Artischocken. Spanische Akzente setzen grüne Bratpaprika und kanarische Runzelkartoffeln mit einer grünen Kräutersalsa („Mojo verde“). Orientalische Aromen bringen Falafel, Hummus, Auberginen-Dip, geröstete Kichererbsen und Granatapfelkerne.
Das Foodboard wird auf einem großen Holzbrett oder einer Platte aus Schiefer oder Glas hübsch angerichtet. Die Zutaten können direkt auf das Board gelegt oder in kleinen Schälchen und Gläsern arrangiert werden. So entsteht mit wenig Aufwand eine abwechslungsreiche Schlemmerplatte für einen genussvollen Herbstabend.
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