Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) gibt Tipps, wie ein gesundes Grillvergnügen gelingen kann.
1. Grillschalen verwenden
Tropft beim Grillen Fett aus Fleisch oder Fisch oder Öl aus der Marinade in die Glut, bildet sich ein bläulicher Rauch mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Diese Stoffe sind zum Teil krebserregend und können sich auf dem Grillgut absetzen.
Doch das lässt sich verhindern. Und zwar, indem man das Grillgut in einer feuerfesten Grillschale gart. Sie fängt die Flüssigkeiten direkt auf und lässt so die Bildung entsprechender Schadstoffe gar nicht erst zu. Am besten geeignet: wiederverwendbare Schalen aus Edelstahl. Aluminiumschalen oder Alufolie sollte man hingegen nicht für säure- und salzhaltige Speisen verwenden - also etwa für Marinaden, Tomaten und Käse wie Feta. Sonst kann sich Aluminium lösen und in die Lebensmittel gelangen. Zum Marinieren selbst verwendet man übrigens am besten ein hitzestabiles Beispiel Rapsöl. Öl - zum ein raffiniertes
2. Fleisch nur kurz rösten
Achten Sie darauf, dass Ihr Grillgut nicht verkohlt. Fleisch sollte laut BZfE nur ein bis zwei Minuten über der direkten Glut geröstet werden und anschließend langsam bei niedriger Hitze. Denn werden Fleisch und Wurstwaren zu lange bei zu großer Hitze gegrillt, entstehen bedenkliche Stoffe wie heterozyklische aromatische Amine (HAA).
Wichtig: Hat Ihr Fleisch oder Gemüse trotz aller Vorsicht verbrannte Stellen, sollten Sie diese entfernen. Auch Kartoffeln und Brot sollten nicht zu stark gebräunt werden. Denn bei zu starker Hitze kann sich aus der Stärke, die in ihnen enthalten ist, der schädliche Stoff Acrylamid bilden.
3. Vorsicht vor Nitrit
Kasseler, Wiener Würstchen, Fleischwürste oder Leberkäse mögen lecker schmecken. Auf den Grill gehören sie dennoch nicht. Denn sie werden meist mithilfe von Nitritpökelsalz hergestellt und das Nitrit aus dem Pökelsalz kann bei hohen Temperaturen mit den Eiweißen aus dem Fleisch zu krebserregenden Nitrosaminen reagieren.
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Die ersten Knollen mit feinem Aroma
Jetzt ist die Zeit für Frühkartoffeln
Gerade erst gepflanzt und schon geerntet: Frühhaben wegen Kartoffeln ihrer kurzen Zeit unter der Erde eine dünnere Schale und ein feines, leicht süßliches bis nussiges Aroma. Zudem ist der Stärkegehalt laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) etwas geringer als bei normalen Kartoffeln.
Vom Feld kommen sie meist direkt auf den Markt oder ins Geschäft und werden auch zu Hause am besten gleich verarbeitet. An einem dunklen, trockenen und kühlen Ort halten sich Frühkartoffeln maximal zwei Wochen.
Dünne Schale lässt sich mitessen
Aufgrund der dünneren Schale müssen sie nicht unbedingt geschält werden. Die Schale aber bitte nur essen, wenn die Knollen sehr frisch und rundum heile sind. Grüne und keimende Stellen immer großzügig entfernen. Wer die zarte Schale nicht mitessen möchte, kann sie unter lauwarmem Wasser abreiben oder abbürsten - oder die Kartoffeln nach dem Garen pellen.
Auch Frühkartoffeln gibt es in verschiedenen Sorten: etwa als fest kochende Annabelle, vorwiegend festkochende Agata oder mehlig kochende Augusta. Je nach Geschmack eignen sie sich für Pell- und Salzkartoffeln, Salat oder zusammen mit Frühlingsgemüse wie Spargel, Kohlrabi und Radieschen.
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