Von Mitte Mai bis in den November hinein ist auf Märkten heimischer Staudensellerie zu finden. Die beste Wahl sind feste Stangen mit frischem Blattgrün. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich die Stangen bis zu zwei Wochen lang.
Mit seinem mild-würzigen bis leicht pfeffrigen Aroma verleiht Staudensellerie zahlreichen Gerichten eine besondere Note. So schmecken die knackigen Stangen roh als Partygemüse mit Dip. Als Salat lässt sich der Staudensellerie sehr gut mit Obst wie Äpfeln oder Weintrauben, Walnüssen, bunten Blattsalaten und einer kräftigen Vinaigrette kombinieren. Als Beilage zu Fisch, Fleisch oder Kartoffeln werden die Stangen in kleine Stücke geschnitten und in wenig Gemüsebrühe gedünstet oder mit fein gehackten Zwiebeln und Knoblauch angebraten. Der milde Selleriegeschmack bereichert Eintöpfe, Suppen und Soßen für Pasta wie etwa Linsenbolognese. Pikant ist ein Risotto mit Gorgonzola und karamellisiertem Staudensellerie. Auch die frischen Blätter sind essbar und können fein gehackt als Würze über das Gericht gestreut werden.
Für die Zubereitung schneidet man lediglich das Wurzelende und die Blätter ab. Die Stangen voneinander trennen, gründlich waschen und bei den äußeren Stangen, falls nötig, die gröberen Fäden längs zur Spitze hin abziehen. Nun kann man das Gemüse je nach Rezept in größere Stücke, Würfel oder Scheiben schneiden.
Wie die meisten Gemüsearten ist auch Staudensellerie kalorienarm (16 kcal pro 100 g) und enthält zudem gesunde ätherische Öle, die den Appetit und die Verdauung anregen können. Heike Kreutz, www.bzfe.de
Spannende Alternativen zu Reis
Kürzere Transportwege für regionale Getreidesorten
Hin und wieder regionale Getreidesorten statt Reis zu essen, nutzt der Umwelt. Darauf weist die Verbraucherzentrale hin. Da Reis traditionell nass angebaut wird, ist viel Wasser nötig und es entsteht das Treibhausgas Methan. Trockenanbau von Reis bringt geringere Erträge und benötigt oft mehr Pestizide.
Mögliche Alternativen sind regionale Getreidesorten, die schon durch ihre kürzeren Transportwege nachhaltiger sind. Etwa Grünkern oder Graupen aus Dinkel, Weizen oder Gerste: "Die können ähnlich wie Reis zubereitet werden und sind eine spannende Option“, sagt Ernährungsexpertin Daniela Krehl. Auch Pseudogetreide wie Amaranth, Quinoa, Buchweie zen oder Hirse eignen sich.
Als Rezept schlägt die Ernährungsexpertin ein herzhaftes Graupenrisotto vor: "Einfach Graupen mit Gemüsebrühe, Zwiebeln und etwas Käse oder einer pflanzlichen Alternative garen. Und wer es glutenfrei mag, nimmt statt Graupen Quinoa.“ dpa/mag