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Vier Tipps zum Auffrischen und Verwerten

Wird das Wasser regelmäßig gewechselt, kann man nach einigen Tagen schon neue Triebe am Gemüse sehen. Foto: dpa-mag

Manche Gemüsereste sind viel mehr als Abfall und können wunderbar aufgepeppt werden

Wer Lebensmittel umsichtig verwertet, lebt nicht nur nachhaltig und umweltbewusst, sondern schont auch den eigenen Geldbeutel. Weil dann trockene Brötchen, welker Salat oder vermeintlicher kein Fall mehr für den Biomüll sind, sondern noch aufgepeppt und gegessen werden können. Gemüseabfall

Bei Obst und Gemüse seien allerdings gründliche Reinigung und Bio-Qualität wichtig, damit keine Pestizidrückstände in der Nahrung bleiben, erklärt die Verbraucher Initiative. Sie gibt in ihrem Themenheft „Lebensmittel genießen statt verschwenden“ diese konkreten Verwertungs-Tipps:

1. Welkes frisch machen

Welke Salatblätter werden wieder frisch, wenn man sie mindestens 10, besser sogar 30 Minuten in kaltes Wasser mit Eiswürfeln legt. Auch schrumpelige Karotten, Sellerie oder Radieschen sowie Obst werden so wieder knackig. Sie können auch noch einen Spritzer Zitronensaft ins Wasser geben.

2. Altbackenes aufbacken

Alte Brötchen werden wieder knackig, wenn man sie leichtmit Wasser befeuchtet und anschließend kurz im Backofen aufbackt. Dafür den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Brötchen vorsichtig mit Wasser bestreichen. Dann für fünf bis zehn Minuten aufbacken.

3. Wurzeln erneuern

Sie haben eine Stange Lauch oder Frühlingszwiebeln ins Essen geschnitten? „Schneiden Sie das Wurzelende ab und stellen Sie es in ein Glas mit etwas Wasser“, sagt Miriam Bätzing von der Verbraucher Initiative. Nur die Wurzeln sollten bedeckt sein, das Wasser muss alle zwei Tage gewechselt werden. „Nach etwa einer Woche beginnt die Zwiebel zu wachsen. Mit einer gesunden Wurzel kann dies viele Male wiederholt werden.“

Unternehmen aus der Region

4. Gemüsereste kleinhacken

Die Blätter oder das Grün von Karotten, Radieschen, Brokkoli, Fenchel, Roter Bete und Sellerie schmecken zu lecker, um im Müll zu landen. Sie können sie gut klein hacken und in Suppen, Kräuterquark, Salat oder Pesto rühren. Die Blätter von Kohlrabi wiederum lassen sich wie Spinat zubereiten.

Unternehmen aus der Region

Klein schneiden lassen sich auch die Strünke von Blumenkohl oder Brokkoli, die sie so einfach im Gericht mitgaren können. Die Stängel von Petersilie, Basilikum und Koriander würzen kleingehackt verschiedene Speisen. Und die ebenfalls klein geschnittenen Stiele von Pilzen bieten sich an für Füllungen, Bratlinge oder Sauce.
dpa-mag


Eiweiß übrig? So verwenden Sie die Reste

Eiweiẞ muss nicht unbedingt im Müll landen, sondern lässt sich noch gut einsetzen. Hier drei Vorschläge von der Initiative „Zu gut für die Tonne“.

1. Süßes mit Eiweiß backen

Wenn Sie Eiweiß übrig haben, haben Sie schon die Hauptzutat für Baiser. Und auch der Rest ist meist vorhanden. Sie schlagen Eiweiß mit etwas Zitronensaft und einer Prise Salz auf, geben langsam und unter ständigem Mixen Zucker dazu und setzen die Masse in Klecksen auf ein Backblech. Etwa zwei Stunden bei nur 90 bis 100 Grad im Ofen backen - fertig.

Übrigens: Auch für manche Kekse benötigt man Eiweiß, aber kein Eigelb. Dazu gehören zum Beispiel Zimtsterne oder Kokosmakronen.

2. Deftiges mit Eiweiß

Sie mögen Eintöpfe oder Suppen? Verfeinern Sie diese doch mit Eierstich! Der kann, anstatt aus ganzen Eiern, genauso aus Eiweiß und nur wenigen Eigelbresten hergestellt werden, die vom Backen übrig geblieben sind. Oder Sie lagern restliche Eiweiße über Nacht im Kühlschrank und mixen sie am nächsten Morgen unters Rührei.

3. Später benutzen

Auch das geht: Eiweiß einfrieren, und zwar über mehrere Monate. Füllen Sie das Eiweiß in einen sauberen Behälter, notieren Menge und Datum und holen es sich aus dem Tiefkühler, wenn Sie Lust und Zeit zum Backen oder Kochen damit haben. Nach dem Auftauen im Kühlschrank lässt es sich sogar wieder aufschlagen.
dpa-mag


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