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Wenn es auf die Stärke ankommt

Kartoffeln gibt es in verschiedenen Typen, die sich je nach Stärkegehalt für unterschiedliche Zubereitungsarten eignen. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-mag

Mehlig oder fest: Welchen Kartoffel-Kochtyp brauche ich?

Als Puffer, zum Pellen oder püriert, als Gratin oder im Knödel - die Deutschen lieben die Kartoffel auch und besonders zur Weihnachtszeit. Auf fast jeder Festtafel kann man sie in den unterschiedlichsten Varianten finden. Es gibt verschiedene Sorten, auf den Etiketten steht „mehlig“, „festkochend“ oder „vorwiegend festkochend“. Ja, was denn nun? Es gibt typische Gerichte, die mit den jeweiligen Kochtypen verbunden werden, erklärt die Kartoffel-Marketing-Gesellschaft (KMG) auf ihrer Webseite „die-kartoffel.de“. 

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Mehligkochend: viel Stärke
So sind mehligkochende Kartoffeln etwa beliebt für Püree, Suppen oder zum Binden von Soßen. Gekocht und gestampft kommen sie auch in süßes und herzhaftes Gebäck oder Brot. Auch als Salzkartoffeln kommen sie auf den Teller - da ist es Geschmacksache, was gefällt. Dass sie eher trocken und mehlig sind und leicht zerfallen, hängt mit ihrem hohen Stärkegehalt von 16,5 Prozent zusammen.

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Festkochend: weniger Stärke
Bei festkochenden Kartoffeln sind es nur 14 Prozent. Festkochende Kartoffeln behalten auch nach dem Garen ihre Konsistenz und feste Form, die Schale platzt nicht auf. Besonders gut eignen sie sich daher zum Beispiel für Pell- und Bratkartoffeln, im Kartoffelsalat, als Chips oder Croûtons. 

Dazwischen liegt die vorwiegend festkochende Kartoffel mit etwa 15 Prozent Stärke - sozusagen die Kartoffel für alle Fälle. Sie ist laut der KMG hervorragend für alles, was mit Braten und Frittieren zu tun hat. Übrigens: den niedrigsten Stärkegehalt haben mit 12 Prozent die Frühkartoffeln. 

Probieren geht über Studieren
Allerdings gibt es kein Falsch oder Richtig bei der Kartoffelauswahl. Hier darf es ganz nach der persönlichen Vorliebe gehen. So schwören laut den Experten manche auf Kartoffelpüree aus festkochenden Kartoffeln, andere bereiten Bratkartoffeln aus mehligkochenden Kartoffeln zu. 
 Tipp: Am besten ausprobieren und wenn es bei Freunden oder im Restaurant mal besonders gut geschmeckt hat, ruhig den Koch oder die Köchin nach dem Kartoffel-Kochtyp fragen.


dpa/msl


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