Der Nordfriedhof wurde 1869 angelegt und 1906 bereits erweitert. In dem Jahr wurde auch die Mauer errichtet. Sie ist damit schon über 100 Jahre alt und steht unter Denkmalschutz. Sie wurde vor etwa acht Jahren saniert, denn Frost, Abgase und Erschütterungen durch den Verkehr hatten der Mauer zugesetzt. Der Nordfriedhof ist der ältere von beiden Friedhöfen.
Themengärten auf dem Südfriedhof
Der Südfriedhof ist mit ungefähr 30 ha Fläche viel größer und wurde im Jahre 1929 fertiggestellt.
Die Friedhöfe in Neumünster sind Orte der Erinnerung, der persönlichen, aber auch der gesellschaftlichen Erinnerung. Hier werden die Verstorbenen zur letzten Ruhe gebettet und hier lässt sich an Hand der historischen Gräber die Geschichte der Stadt Neumünster nachvollziehen. Damit sind Friedhöfe besondere Orte und mit ihren Gräbern sind sie sichtbare Zeichen der Vergänglichkeit des Menschen. Die Urnengrabfelder sind bewusst mit christlichen Symbolen gestaltet: Da gibt es eine Lutherrose und jeweils einen Schmetterlings-, Rosen-, Himmels-, Ichthys-, Dorotheen-, Bienen-, Apostel-, Auferstehungs-, Trinitäts- und Unendlichkeitsgarten sowie das Grabfeld Glaube-Hoffnung-Liebe.
Termine
Am Sonntag, 27. Oktober, lädt die Hospiz-Initiative Neumünster wie jeden Monat zu einem „Spaziergang für die Seele“ ein. Treffpunkt: 14 Uhr vor dem Gezeiten-Café. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel: 04321-250 911-0.
Am Volkstrauertag, 17. November, findet um 10 Uhr ein Gottesdienst der Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde mit Pastorin Frey-Ranck, in der Auferstehungskapelle auf dem Südfriedhof statt. nоа