Es ist geschafft: Feuerwehrgerätehaus, Vereinsheim und Bauhof sind fertig. „Endlich, der Neubau steht“, freute sich gefühlt ganz Stedesand. Nach einem Umzug durchs Dorf übergab Bürgermeister Koth sodann auch den ersten symbolischen Schlüssel an Feuerwehr und Bauhof. Es folgte ein toller bunter Mix aus kurzweiliger Unterhaltung, Spiel, Spaß und Klönschnack, der am frühen Abend in gemütlicher Runde, rund um die Eiche im Innenhof, seinen Ausklang fand. „Dieser Platz ist unser neuer zentraler Dörpsplatz, den wir zukünftig für solche Veranstaltungen nutzen werden“, sagt Stephan Koth. Ein Platz, den es bisher in dieser Form nicht gab, der aufgrund des Neubaus von Feuerwehrgerätehaus, Vereinsheim und Bauhof - angedockt an das vorhandene Dörpshuus - geradezu einlädt.
Wir erinnern uns: Dienstag, 15. November 2022, 18.30 Uhr: Ein ganzes Dorf im Schockzustand, vor allem der Albtraum eines jeden Feuerwehrmannes wird Realität. Das eigene Gerätehaus brennt, aber auch das angrenzende Vereinsheim und das des Bauhofs! Bereits einen Tag später wurde losgelegt. Gespräche wurden mit dem Amt Südtondern geführt, eine Lösung für die Unterbringung der Feuerwehr in Stedesand gefunden und mit der Planung für den Neubau begonnen.
Hatte der Gutachter die Brandursache doch schnell und eindeutig gefunden, wie Stephan Koth erzählt. Und nach zahlreichen bürokratischen Hürden, die, wie der Bürgermeister betont, es mehr davon auf der bearbeitenden Ministeriums als überhaupt auf Amtsebene gab, war es am 6. Mai 2024 soweit: Baubeginn. So steht er jetzt da, der Neubau, der sowohl die Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse, wie auch eigene Vorstellungen erfüllt. Clubraum, Sportraum, Lager, Feuerwehrgerätehaus, barrierefreie Sanitärräume, die auch von außen zu erreichen sind, und eben der Bauhof.



„Am Ende sind es 3,5 Millionen Euro, die mittels Versicherungssumme, Fördergelder und Kommunaldarlehen aufgebracht wurden, und wir haben uns keine Extravaganzen geleistet. Modern, zweckmäßig und jetzt einsatzbereit“, sagt Bürgermeister Koth.
So ist nicht nur die Feuerwehr wieder in eigenen Räumen, auch der Sportverein, der Ortskulturring oder das DRK haben Räumlichkeiten, die sie individuell nutzen können, beispielsweise am 3. Juli beim Blutspenden. „Unser Dank gilt den beteiligten Firmen, aber auch gerade dem Amt Südtondern, dessen Bauamt uns sehr geholfen hat.
Darüber hinaus dem SV Frisia 03, deren Darter die unseren ohne langes Zögern bei sich aufgenommen haben. Wenn es auch komisch klingt, der Brand hat alle zusammengeschweißt!“ dh