Es ist geschafft!“, freuten sich Neukirchens Bürgermeister Jörg Hansen und Gemeindewehrführer Thomas Jensen inmitten des neuen Feuerwehrgerätehaus während einer Feierstunde für geladene Gäste und einem „Tag der offenen Tür“. Ganz Neukirchen war gekommen, um das Ereignis zu feiern.

“Gerade einmal eineinhalb Jahre sind vom ersten Baggeraushub, am 31. Oktober 2023, bis zur heutigen Einweihung vergangen“, betonte der Bürgermeister, und Wehrführer Jensen ergänzte, dass man lediglich zehn Tage Stillstand in der Bauphase hatte. „Die notwendigen Pfahlgründungen, die aufgrund des weichen Untergrunds nötig wurden, waren gerade abgeschlossen, da machte der Winter mit Schnee ein Weiterarbeiten unmöglich. Doch im Anschluss ging es verzugslos voran“.
Ein Umstand, den Hansen aber auch auf das reibungslose Zusammenspiel aller Gewerke zurückführt. „Über 80 Prozent aller Arbeiten wurden von Firmen aus der Region durchgeführt. Man kennt sich, redet bei Problemen miteinander und löst sie direkt an Ort und Stelle. Dafür gilt unser großer Dank allen beteiligten Firmen und dem Architektenbüro.“

Im wahrsten Sinne des Wortes auf der einst grünen Wiese, inmitten Neukirchens, entstand das neue, den Vorgaben der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK) entsprechende Gerätehaus. 622 überbaute, mit 581 Quadratmetern Nutzfläche, 28 KFZ-Stellplätze für die Kameradinnen und Kameraden im Außenbereich, 52 Umkleideplätze, die, wie die Sanitäreinrichtungen, getrennt nach männlich und weiblich sind. Drei Stellplätze in der großen Halle für die Einsatzfahrzeuge, sowie modernste Technik im gesamten Gebäude, für aktuell 40 männliche und zwei weibliche Feuerwehrkräfte. Dazu ein Schulungsraum und eine Teeküche, die sich, wie alle anderen Räume, modern, hell und freundlich präsentieren. So ist jetzt sichergestellt, dass die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen, getreu des Leitspruchs: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, auch zukünftig einsatzfähig ist.
„Natürlich ist und bleibt das Gerätehaus der Wehr vorbehalten, doch aufgrund verschiedenster Fördergelder können auch unsere im Dorf ansässigen Vereine die Räumlichkeiten nach Absprache nutzen“, erklärt der Bürgermeister, und verweist dabei aber auch auf das rückwärtig liegende Haus der Vereine. In die alte Heimat der Freiwilligen Feuerwehr zieht alsbald der Bauhof der Gemeinde ein.
dh