Auf der Bundesstraße 5 war am vergangenen Samstag kurzfristig Stau angesagt. Die Autofahrer zeigten aber Verständnis, denn es war ein durchaus positiver Anlass: Die Freiwillige Feuerwehr Mönkebüll bewältigte den Umzug aus ihrem alten ins Feuerwehrwehrhaus neue im Guste Jensen Weg. Vorneweg marschierte der gut aufgelegte Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn. Beim Abmarsch am alten Feuerwehrgebäude wurde das Stück „Weekend“ intoniert. Zum guten Schluss am neuen Haus wurde der „Schwalben-Marsch“ zünftig zelebriert.
Beim Marsch folgten Kameraden der drei weiteren Langenhorner Ortswehren, ebenfalls vom alten Standort an der Mönkebüller Straße in das neu entstandene „Rettungsgebiet“ an der B5. Diese wunderbare neue Bezeichnung für das Areal rund um die Wache hatte sich Langenhorns Bürgermeister Olde Oldsen für seine Rede bei der Übergabe ausgedacht und sogar noch getoppt. „Hier haben sich jetzt die Freiwillige Feuerwehr, die Rettungswache und noch ein Elektrolyseur angesiedelt, und damit wird das Areal sogar zum Welt-Rettungsgebiet.“
Olde Oldsen war positiv gestimmt und auch davon überrascht, wie rasch sich die Situation der Ortswehren Mönkebüll und Efkebüll zum Guten verändert habe: „Die Kameradinnen und Kameraden brauchen gute Möglichkeiten zum Üben und für ihre kontinuierliche Aus- und Weiterbildung. Denn schließlich wollen wir alle im Fall der Fälle gern gerettet werden!“
Mönkebülls Ortswehrführer Hauke Kakeldey richtete sein Dankeschön an alle am Bau beteiligte Akteure und lobte den starken Zusammenhalt der Menschen aus der Region.
„Nur durch das Engagement, die Hilfe und Unterstützung durch die Gemeinde, die Planer und Helfer konnte dieses schöne, moderne Haus entstehen, das uns die Basis bietet für unsere Übungen und Weiterbildungen. Dieses Gebäude ist ein Symbol für den Zusammenhalt im Ort, wo Jung und Alt Hand in Hand gemeinsam aktiv sind und wo schon immer mit der Polizei, dem Rettungsdienst und dem THW eine hervorragende Zusammenarbeit gewährleistet ist.“ pre