Während einer Podiumsdiskussion sprachen Michael Kwauka, Oberstudiendirektor an der Beruflichen Schule in Husum, und Björn Felder, Präsident das Handwerk Schleswig-Holstein e.V., zusammen mit Rolf Hansen über den besonderen Reiz des Handwerks. Kwauka verwies auf die unterschiedliche Zeitrechnung zwischen dem Unterricht und der praktischen Ausbildung im Betrieb. Dennoch würde der theoretische Unterricht und die praktische Ausbildung wie zwei Zahnräder ineinander greifen. „Die jungen Menschen können am Ende des Tages ihre Leistung mit den Händen anfassen und darüber stolz sein.“

Auch Felder unterstützte diesen Gedanken. „Wer mit Ehrgeiz, wissbegierig und verbindlich dabei ist, dem steht eine großartige berufliche Zukunft offen.“ Hier könnten sich die jungen Handwerker verwirklichen und erleben, wie ihre Leistung bei den Kunden begeistert aufgenommen werde. Dies sei ein ganz besonderes Gefühl der Ehre und des Stolzes. Malermeister Jürgen Rehm aus Rantrum verwies auch auf die Probleme, Lehrlinge zu bekommen. „Derzeit sieht es düster aus, offene Ausbildungsstellen zu besetzen.“ Trotz großer Bemühungen sei dies sehr schwierig.„Aber wir nehmen jeden, der Lust hat“, versprach der Malermeister.
Den frisch gebackenen Lehrlingen rief Rolf Hansen zu, dem Handwerk treu zu bleiben und ihre berufliche Zukunft in die Hand zu nehmen.„Macht Euren Beruf zu Eurer Berufung.“
hjm