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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Nachdem Bürgermeister Markus Heerdegen heruntergezählt hatte, stürmten die Kinder die neue Spielburg. Fotos: Frank Afflerbach

Großer Dorf- und Museumsreinigung folgt Einweihung des neuen Spielgerätes in Langwedel

Wer im Sommer glänzen will, muss bereits im Frühjahr etwas dafür tun, und so kamen mehr als 140 Bürger, darunter etwa 40 Kinder, aus Langwedel, Blocksdorf und Enkendorf zusammen, um in ihrer Gemeinde für eine saubere Landschaft zu sorgen.

Klaus Jürgensen (v.i.), Heiko Harder, Britta Buttenschön und Erwin Paulus machen die Diele, das Hochzeitszimmer in der alten „Schoolkat“, schier für die nächste Trauung.
Klaus Jürgensen (v.i.), Heiko Harder, Britta Buttenschön und Erwin Paulus machen die Diele, das Hochzeitszimmer in der alten „Schoolkat“, schier für die nächste Trauung.

Neben vielen Gruppen, die rund um Langwedel durch die Feldmarken zogen, machte sich auch ein Team auf, um das Heimatmuseum „Schoolkat“ schier zu machen. Unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden Klaus Jürgensen wurde das alte Schulgebäude, welches 1764 errichtet wurde, einmal komplett umgekrempelt und vom Staub sowie den Spinnweben des vergangenen Winters befreit.

Neben der alten Lehrerstube sowie dem Schulzimmer stand besonders die Sauberkeit der alten Diele auf dem Arbeitszettel. Gerade die Diele ist für den Museumsverein sehr wichtig, denn dieser Raum wird bei Brautpaaren für eine standesamtliche Trauung immer beliebter.„Um die zehn Trauungen finden hier jährlich statt, Tendenz steigend“, berichtete Klaus Jürgensen, der gerade dabei war, eine alte Schreibmaschine abzustauben.

„Um die zehn Trauungen finden hier jährlich statt, Tendenz steigend.“
Klaus Jürgensen, Vorsitzender des Kultur- und Museumsvereins

Spielburg: Zur Einweihung nicht nur Kinder eingeladen

Neben dem Reinigen stand an diesem Tag auch noch ein weiterer Punkt auf dem Aktionsplan der Gemeinde. Die neue Siebenturm-Spielanlage auf dem Sportplatz um sollte eingeweiht werden. Hierzu lud Bürgermeister Markus Heerdegen 11.30 Uhr, nach getaner Arbeit, alle Bürger der Gemeinde Langwedel ein.

Die alte Spiel- und Kletteranlage wurde bereits vor einigen Jahren demontiert, da sie baufällig und somit nicht mehr sicher für die Kinder war. Nach reichlicher Überlegung sowie Besichtigungen von anderen Spielstätten entschied sich der Gemeinderat für die Anschaffung des neuen Spielturms. Auch entschieden sich die Gemeindevertreter für ein besonders langlebiges Gerät aus UV-beständigem Kunststoff und Aluminium.

Unternehmen aus der Region

Rund 70.000 Euro wurden investiert

Des Weiteren wurde ein riesiges Sonnensegel über der Sandkiste sowie eine Schaukel für die Kleinsten montiert. Eine gemütliche Sitzgruppe für die Eltern rundet die Anschaffung der Gemeinde ab, alles zusammen kostete rund 70.000 Euro. Geld, welches für die Freizeit der Kinder bestens angelegt wurde. Viele Kinder konnten es gar nicht erwarten, die Spieltürme auszuprobieren. Nachdem Bürgermeister Heerdegen ein rotes Band durchschnitten hatte, stürmte eine recht wilde Horde kleiner Kinder die große Spielstätte.


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