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Detaillierter Strecken-Check für den Elmshorner Stadtlauf

Organisator Siegfried Konjack (Zweiter von rechts) achtet bei der Streckenrundfahrt auf viele Details, damit am 29. September nichts die Läufer stört. Foto: Jann Roolfs

Die Organisatoren prüfen die Strecke auf Stolperfallen und Umleitungen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Im Fokus stehen mögliche Stolperfallen wie herausragende Bodenunebenheiten.

Ein dicker Knubbel ragt einige Zentimeter aus dem Boden, mitten auf dem Weg. Wahrscheinlich tut er das schon lange, ohne groß zu stören, aber heute geht es ums Detail: „Das ist eine Stolperfalle“, befindet Siegfried Konjack. Nico Meinert von der Verkehrsaufsicht der Stadt Elmshorn verspricht, dass die Mitarbeiter des Betriebshofs das Hindernis beseitigen werden.

Unternehmen aus der Region

Ein knappes Dutzend Männer inspiziert per Fahrrad die Strecke für den Elmshorner Stadtlauf, der am 29. September starten wird. Polizei, Feuerwehr, THW und Organisatoren von der LG Elmshorn gucken sich ganz genau an, wo Probleme lauern könnten.

Schon bald werden sie wieder fündig: rot-weiß gestreifte Pfosten, die Autos davon abhalten, in einen Weg einzufahren. Jan Köpke vom THW verspricht, dass seine Leute die Pfosten am Sonntagmorgen vor dem Start herausziehen und nach den Läufen wieder einsetzen werden. Und die Hülsen, die knapp über den Boden ragen? Dürfen mit Signalfarbe markiert werden, damit die Läufer sie sehen, das nickt Nico Meinert ab.

Polizeivertreter Olaf Rex wirkt entspannt. Die Beamten vermeldeten im vergangenen Jahr keine Probleme bei dem Großereignis samt Straßensperrungen und Umleitungen. Meinert von der Verkehrsaufsicht berichtet, dass im 2023 zehn Autos abgeschleppt wurden, die entlang der Strecke unerlaubt geparkt waren. Das kostet inklusive Wochenend-Zuschlag bis zu 400 Euro plus Verwaltungskosten.

Streckenführung seit 2001 zweimal geändert

Schon Tage vorher werden Halteverbots-Schilder entlang der Strecke aufgestellt. Die Streckenführung wurde zwar seit dem ersten Stadtlauf 2001 zweimal geändert, aber in diesem Jahr bleibt sie gleich. Organisator Konjack achtet auf die Details, denn der Verlauf ist amtlich vermessen. Falls also am 29. September ein Läufer einen neuen deutschen Rekord über 10000 Meter in Elmshorn aufstellt, dann wird der in die offiziellen Unterlagen des Deutschen Leichtathletik-Verbands aufgenommen.

Das südliche Stück des Flamwegs soll in diesem Jahr von einem Polizisten überwacht werden. Bis zur Marktstraße dürfen Autos fahren, aber die Straße gilt dann als Einbahnstraße mit Abfahrt über den Sandberg. Das hat im vergangenen Jahr nicht gut funktioniert, einige Autofahrer sorgten mit Wendemanövern für Probleme. Der Beamte soll jeden, der einbiegen will, fragen, ob er wirklich dort entlangfahren muss und damit diese Ecke entschärfen.

Der Stadtlauf kündigt sich in der Innenstadt am Freitagmorgen ab 4 Uhr früh an: Dann wird die Brücke über die Schulstraße aufgebaut, die Start und Ziel markiert. Bis zum Schulbeginn sollen die Arbeiter fertig sein. Früh am Sonntag wird dann die Schulstraße gesperrt und Helfer beziehen Posten an den weiträumigen Absperrungen der Innenstadt.

160 Helfer sind ehrenamtlich im Einsatz

Bevor es losgeht, fährt ein Polizeimotorrad die Strecke ab. Wenn der Fahrer keine Hindernisse entdeckt, gibt er die Strecke frei und die Läufer können starten. Etwa 160 Ehrenamtler werden den Tag über im Einsatz sein, um für einen möglichst reibungslosen Ablauf zu sorgen.


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