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Zeit für Trauer, Zeit für Trost

Jetzt ist wieder die Zeit für gemeinsames Gedenken und Erinnern an die Menschen, die einen positiven Einfluss auf das eigene Leben hatten. Foto: Bundesverband Deutscher Bestatter e.V./iStock

Stilles Gedenken und liebevolle Erinnerungen im November

Im November erinnern sich die Menschen an die Verstorbenen. Die Stimmung schwankt zwischen Trauer und Wehmut, aber auch Liebe und Dankbarkeit, für die gemeinsam verbrachte Zeit.

Im November liegen Tage wie Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag. Viele sehen in diesem Monat eine Zeit für Tod und Trauer. Doch an Tagen wie diesen wird nicht nur getrauert, sondern auch jenen Verstorbenen gedacht, die positiven Einfluss auf das eigene Leben hatten – sei es innerhalb oder außerhalb der eigenen Familie.

Unternehmen aus der Region

Viele Menschen besuchen die Gräber ihrer Lieben auf Friedhöfen. Sie schmücken die Grabstätten mit Kerzen, Blumen und Bildern und verbringen Momente des stillen Gedenkens. Gemeinsam mit Familie und Freunden kommen sie zusammen, um im Gottesdienst den Verstorbenen zu gedenken.

Gedanken mit anderen teilen

In der heutigen Zeit gewinnen soziale Medien an Bedeutung, um Erinnerungen und Gefühle online zu teilen. Menschen posten Fotos von Grablichtern und Grabschmuck, schreiben Texte oder erzählen Geschichten über die Verstorbenen, um ihre Gefühle zu verarbeiten und anderen Trost zu spenden. Die Feiertage im November bietet die Gelegenheit, Trauer zu teilen und zu erkennen, dass der Tod zum Leben dazugehört. Es erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Liebe und Wertschätzung auszudrücken - sowohl zu Lebzeiten als auch darüber hinaus. In einer hektischen Welt ermöglicht uns Allerheiligen, innezuhalten und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: den Wert unserer Mitmenschen und die Erinnerung an die Verstorbenen.

Die Tage werden ruhiger, die Abende atmosphärischer: Für viele Menschen ist es jetzt wichtig zu wissen, dass niemand in seiner Trauer allein bleiben muss. Unterstützung von Freunden, der Familie oder professionellen Helfern tut manchmal gut. Foto: BdB
Die Tage werden ruhiger, die Abende atmosphärischer: Für viele Menschen ist es jetzt wichtig zu wissen, dass niemand in seiner Trauer allein bleiben muss. Unterstützung von Freunden, der Familie oder professionellen Helfern tut manchmal gut. Foto: BdB
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Den Wert der Erinnerung erkennen

Es ist eine Zeit des Gedenkens, der Dankbarkeit und der Hoffnung auf ein Wiedersehen jenseits dieser Welt. In dieser Zeit möchten Menschen gemeinsam trauern, sich unterstützen und Trost spenden. Auch wenn die Trauer schmerzhaft ist, können wir an diesen Tagen der Erinnerung Kraft schöpfen und die Erinnerung an die Verstorbenen lebendig halten.

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Trauertage sind eine Gelegenheit, unseren Schmerz zu teilen und gleichzeitig zu erkennen, dass der Tod ein natürlicher Teil des Lebens ist. Es erinnert uns daran, wie kostbar und wertvoll unsere gemeinsame Zeit ist und wie wichtig es ist, unsere Liebe und Wertschätzung füreinander auszudrücken sowohl zu Lebzeiten als auch darüber hinaus, so Präsident Ralf Michal vom Bundesverband Deutscher Bestatter. 

Unterstützung in Zeiten der Trauer

Ausgebildete Bestatter, unterstützen Hinterbliebene nicht nur bis zur Bestattung, sondern bieten auch seelsorgerische Begleitung danach an. In ihren Räumen finden häufig Trauergruppen oder Trauer-Cafés statt, die oft ehrenamtlich begleitet werden, erklärt Elke Herrnberger vom Bundesverband Deutscher Bestatter. Bestatter werden in Seminaren auf diese besonderen Situationen der Trauer und deren Bewältigung vorbereitet, wie beispielsweise die Trauer nach einem Suizid, die Trauer verwaister Eltern oder die Trauer von Kindern und Jugendlichen.

Trauernde können weitere Informationen in Bestattungsinstituten erhalten oder sich direkt an Selbsthilfegruppen, Vereine, Wohlfahrtsverbände oder kirchliche Einrichtungen wenden. Darüber hinaus bieten auch Psychotherapeuten oder Bildungseinrichtungen wie die Volkshochschule Kurse und Unterstützung an. In Zeiten der Trauer muss niemand allein mit seinem Schmerz fertig werden.                        BdB


Vorsorge für die eigene Bestattung

Die Bestattungsvorsorge ist ein wichtiger Schritt, um eigene Wünsche festzulegen und Angehörige bei einem Todesfall zu entlasten. Es geht darum, offen über den Tod und die eigene Bestattung zu sprechen, um festzulegen, ob man eine Feuerbestattung oder eine klassische Erdbestattung bevorzugt, und um den Ort der Beisetzung zu bestimmen. Solche Entscheidungen im Voraus zu treffen, kann für Angehörige eine große Hilfe sein, da sie sonst in der Trauerphase zusätzliche Belastungen durch Entscheidungen und Formalitäten bewältigen müssen.

Vorsorge ist nicht nur für Menschen mit direkten Angehörigen wichtig, sondern auch für diejenigen ohne nahe Verwandte. Man kann mit einem Bestatter alle Möglichkeiten besprechen und in einem Vorsorgevertrag festhalten. Zur Finanzierung der Bestattungskosten bietet sich entweder eine Versicherung in Raten an oder man hinterlegt die Summe als zweckgebundene Einlage, zum Beispiel bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG. Für eine durchschnittliche Bestattung sollte man rund 5000 Euro als Grundlage schaffen.

Die Kosten für eine Bestattung setzen sich wie folgt zusammen:
- die Bestatterleistungen wie beispielsweise der Sarg und/oder die Urne, Beratung, Organisation, Überführung und Versorgung des Verstorbenen, Formalitäten und so weiter.
- die Kosten für die Trauerfeierlichkeiten wie zum Beispiel Trauerdruck, Trauercafé, Musikbegleitung, Blumenschmuck, Dekoration, Trauerredner.
- die Friedhofsgebühren und die Grabpflege; oft der größte Posten mit bis zu 60 Prozent Anteil an der Gesamtsumme.                BdB


Andacht am Ewigkeitssonntag

Die Evangelische Kirchengemeinde Stellingen lädt am Ewigkeitssonntag 24. November zu einer musikalischen Andacht ein. Gemeinsam mit den Besuchern will Pastor Andreas Meyer-Träger, der die Lesung hält, der Verstorbenen gedenken. Musikalisch begleiten Uta Leber und Andreas Wolf den Gottesdienst. Die Andacht beginnt um 17 Uhr in der Kirche in der Molkenbuhrstraße 8 in Hamburg-Stellingen.                     uh

www.kirche-stellingen.de 


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