
Ein Sturz, kein Telefon in der Nähe und Schmerzen - in so einer Situation ist guter Rat teuer. Der Hausnotruf des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sorgt dafür, dass auf Knopfdruck sofort Hilfe kommt - selbst wenn der Betroffene nicht mehr sprechen kann. „Wir haben die erforderlichen Daten und wissen, wen wir verständigen müssen“, erläutert Knut Menger, Leiter des Hausnotrufdienstes des DRK-Kreisverbands Pinneberg. „Es können Personen angegeben werden, die einen Schlüssel haben. Das kann der Nachbar oder ein Verwandter sein, aber wir bieten auch die Möglichkeit, einen Schlüssel bei uns zu hinterlegen“. Nutzer des Hausnotrufes erhalten einen Knopf, den sie im Notfall drücken können. „Dieser kann auch unter der Dusche oder in der Badewanne getragen werden, wo häufig Unfälle passieren“, betont Menger.
Um die Entscheidung für ein sicheres Leben - vor allem für alleinlebende oder gesundheitlich eingeschränkte Personen - zu erleichtern, erhält jeder Neukunde zusätzlich die DRK-Notfalldose, in der für den medizinischen Notfall wichtige Informationen hinterlegt werden können.
Der DRK-Hausnotruf funktioniert an fast jedem Telefonanschluss und sogar dann, wenn überhaupt kein Telefonanschluss mehr vorhanden ist. Auf Antrag und bei Erfüllung der Voraussetzungen beteiligt sich die Pflegekasse mit 27,00 Euro an den monatlichen Kosten.
„Wir unterstützen Sie bei einem selbst bestimmten Leben in Ihren eigenen vier Wänden“, erläutert Menger. Informationen zum Hausnotruf gibt es unter Telefon (04101) 50030, im Internet unter www.drk-kreis-pinneberg.de oder per E-Mail an hausnotruf@drk-kreis-pinneberg.de.