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Der Gömnitzer Berg

Fotos: Thomas Gründemann

Er ist das Wahrzeichen und auch Teil des Wappens der Gemeinde Süsel: Der westlich von Neustadt gelegene Gömnitzer Berg mit seinem 12 Meter hohen Turm. Die mit 93,8 Metern dritthöchste ostholsteinische Erhebung ist wegen ihres besonderen Blicks ein beliebtes Anlaufziel für Touristen und vor allem Wanderer. In Ostholstein sind nur der Bungsberg mit 167,4 und der Weiberberg bei Harmsdorf mit 100 Meter höher.

Der auf dem Gömnitzer Berg aus 20.000 Backsteinen erbaute Turm aus dem Jahr 1828 war früher eine Landmarke für Seefahrer und ist seit 1969 eingetragenes Kulturdenkmal „Rundturm“. Nachdem er 1982 saniert und acht Jahre später restauriert worden war, wurde der gerade mal zwei Meter breite „Gömnitzer Turm“ 1993 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

41 Stufen zählt die enge Wendeltreppe bis in die mit behauenen Natursteinen gedeckte Turmspitze, in der vier kleine Lichtschächte einen Blick in alle Himmelsrichtungen freigeben. Die letzte Restaurierung erfolgte vor 16 Jahren. Von der Straße gelangen Besucher über einen Treppenaufgang und einen Feldweg nach 150 Metern auf die Anhöhe des Gömnitzer Bergs mit dem auch als „großer Major“ bezeichneten Turm. Mit diesem außergewöhnlichen Namen war ursprünglich ein imposanter, aus der Ferne sichtbarer Baum, vermutlich eine Eiche oder Buche, bedacht worden, der bis Anfang des 19. Jahrhunderts exakt an dieser Stelle gestanden haben und im Jahr 1815 von Sturm und Blitz zerstört worden sein soll.

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Am Fuße des Gömnitzer Bergs befindet sich ein kostenfreier Parkplatz. Auf der Erhebung, die häufig Anlaufpunkt von Wanderern ist, ermöglichen Bänke gute Gelegenheiten zur Rast und Blick in die schöne, vielfältige Landschaft der Holsteinischen Schweiz.
Thomas Gründemann


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