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Vier Tipps für einen gelungenen Saisonstart

Frühlingserwachen: Jetzt gibt es im Garten und auf der Terrasse einiges zu tun. Foto: dpa-mag

Jetzt wird der Garten für die Saison fit gemacht

Spätestens jetzt, Ende April, geht es im Garten so richtig los: Zeit, den Boden auf Vordermann zu bringen, die Beete für die Aussaat vorzubereiten und den Rasen fit zu machen. Wer rechtzeitig aktiv wird, legt den Grundstein für gesundes Wachstum und eine erfolgreiche Saison. Die DIY Academy zeigt, welche Arbeiten den Garten optimal vorbereiten.

1. Boden lockern

Nach dem Winter ist der Boden oft verdichtet. Statt umzugraben, sollte die Erde vorsichtig mit Harke oder Grabegabel gelockert werden. So bleibt die natürliche Struktur erhalten. Lockerer Boden fördert stabile Wurzeln, kräftiges Wachstum und erleichtert gleichzeitig die Pflege.

2. Boden mulchen

Mulchen ist im Frühjahr Grundvoraussetzung für einen gesunden Boden. Mulch hält die Feuchtigkeit, bremst Unkraut und liefert wertvolle Nährstoffe. Geeignet ist zum Beispiel eine Schicht aus organischem Material wie Laub, Rasenschnitt oder Rindenmulch. Achtung: Mulch sollte dabei nie direkt an den Stämmen oder Wurzeln der Pflanzen angehäuft werden, um Fäulnis und Krankheiten zu verhindern.

Unternehmen aus der Region

3. Säen und Pflanzen

Kälteempfindliche Pflanzen wie Tomaten, Paprika oder Chili kann man jetzt auf der Fensterbank vorziehen. Auch Zucchini und Bohnen dürfen laut Nabu Berlin nicht zu früh ins Freiland. Erst wenn keine Fröste mehr drohen, können die Wärmeliebhaber ausgepflanzt werden.

Robuste Sorten wie Radieschen und Spinat können ins Beet. Auch Steckzwiebeln kommen jetzt in die Erde, sofern der Boden frostfrei und gut abgetrocknet ist. Zuvor sollte man das Gemüsebeet aufbereiten: Unkraut entfernen, Erde lockern und Kompost als natürlichen Dünger einarbeiten.

4. Rasen mähen

Sobald der Rasen wieder wächst, ist der erste Schnitt fällig. Die Zeitschrift „Ökotest“ empfiehlt, die Halme nicht zu kurz zu schneiden, drei bis vier Zentimeter sind ideal. Bei Bedarf kann im April auch vertikutiert werden, um Moos und Rasenfilz zu entfernen.

Kahle Stellen lassen sich gut nachsäen, sobald der Rasen wieder regelmäßig gemäht wird. Wichtig: Erst ab etwa zehn Grad Bodentemperatur keimen die Samen. Mit dem Düngen besser warten, bis die neuen Halme sichtbar wachsen.
dpa/mag


Mikroplastik: Gefahr für den Garten

Die Gartensaison ist eröffnet – jetzt wird wieder gesät, gepflanzt, umgetopft und gedüngt. Dabei sollte man am besten auf Plastik verzichten, empfiehlt die Verbraucherzentrale. Denn durch Folien, Töpfe und Deko aus Kunststoff kann Mikroplastik entstehen.

Gelangt Mikroplastik in den Boden, kann das langfristig das Bodenleben belasten. Besonders Einwegprodukte sind ein Problem, also Folien, Saatbänder etwa oder Pflanzschalen. Denn oft werden sie nach nur einer Saison entsorgt oder noch schlimmer - bleiben im Garten zurück. 

Diese nachhaltigen Alternativen gibt es

Doch was kann man stattdessen verwenden? Die Verbraucherzentrale rät, zu wiederverwendbaren oder kompostierbaren Produkten zu greifen – etwa Tontöpfe oder recycelbare Gefäße aus Kunststoff.

Ebenso gibt es viele natürliche Materialien, mit denen man im Garten arbeiten kann. Zum Mulchen etwa kann man statt Folien oder Vlies organische Alternativen wie Laub, Schafswolle oder Rasenschnitt verwenden.

Verzichten sollte man auch auf beschichtete Langzeitdünger, die mit einer Kunststoffschicht umhüllt sind. Beim Düngen also lieber auf organische Produkte zurückgreifen.
dpa/tmn


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