PARIS
Ein Auto mit klassischem Stufenheck galt lange als Auslaufmodell. Zumindest in der Kompaktklasse. Trotzdem will Citroën jetzt die Renaissance dieser Bauform einläuten. Und greift dafür in die Trickkiste.
Zum einen ist der e-C4 mit dem Zusatz „X“ ein Elektroauto und in Deutschland auch nur als solches bestellbar. Die Franzosen haben aber die SUV-Käufer im Visier und spendierten dem 4,60 Meter langen Viertürer eine üppige Bodenfreiheit von fast 16 Zentimetern. SUV-Attribute finden sich auch in der markanten Frontpartie, der seitlichen Beplankung und den Umrandungen der Radhäuser.
Der e-C4 X überragt sein Schrägheck-Schwestermodell ohne „X“ um 24 Zentimeter. „Wir wollten mehr Länge, um den Fondpassagieren mehr Komfort und ein sehr großes Kofferraumvolumen zu bieten", sagt Citroën Designchef Pierre Leclercq. „Wir erfüllen damit auch die Bedürfnisse der Kunden, die einen traditionelleren Gepäckraum wünschen, ohne dass das Auto kastenförmig oder plump wirkt." In der Tat verwöhnt der neue Citroën vor allem die Hinterbänkler. Fast 20 Zentimeter Luft zwischen Kniescheibe und Rückseite der Vordersitze.
Die Technik übernimmt der lange e-C4 X vom kürzeren Modell. Hinzu kommt eine lange Liste von Assistenzsystemen wie eine aktive Sicherheitsbremse, die auch nachts auf Fußgänger, Radfahrer oder andere Autos reagiert. Lieferbar ist auch ein Abstandsradar mit Stopand-Go-Funktion, Spurhal- und Toter-Winkelte-Assistent, ein Head-Up-Display oder eine Rückfahrkamera mit 360 Grad-Vogelperspektive. Peter Maahn/SP-X