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Mehr Harmonie durch Holz im Garten

Terrassenböden werden mit der Zeit immer attraktiver, wenn das richtige Holz verwendet wird. Foto: Adobe Stock/bignai/BHW

Mit dem natürlichen Baustoff kreative Ruheund Spielzonen schaffen

Auch wenn es bis zum richtigen Hochsommer noch etwas dauert, können jetzt im Garten perspektivisch die Grundlagen für noch schönere Stunden im Freien gelegt werden. Mit kleinen Veränderungen kann der Garten nämlich ein ganz neues Gesicht gewinnen. Das Einrichten von Ruhe-Oasen und Spielzonen macht den Outdoor-Bereich erholsam und attraktiv für Bewegung zugleich und schafft den idealen Freizeitraum direkt vor der Haustür. 

Auch ein kleiner Garten lässt sich harmonisch einteilen, so dass jeder sein persönliches Lieblingsplätzchen finden kann. Mit Holz kann der Freiraum im Garten besonders kreativ gestaltet werden. Statt mit einfachem Drahtzaun lassen sich mit Holzelementen Grundstücke und Aufenthaltsbereiche wirkungsvoll abgrenzen und Räume zum Entspannen schaffen. 

Palisaden und Holzpfähle eignen sich hervorragend, um Spiel- und Ruhezonen zu trennen. Durch den Einsatz von Stegen, kleinen Brücken und Treppen setzt man gestalterische Akzente, die harmonische Übergänge schaffen. Pergolen aus Holz tragen dagegen zur Auflockerung des Gartens bei. Sie gliedern die Freiräume und dienen als Rankgerüste für Pflanzen. 

Terrassen aus Holz laden zum Aufenthalt und Spielen im Freien ein. Der natürliche Baustoff Holz sorgt dafür, dass der Bodenbelag — auch für nackte Kinderfüße — immer angenehm temperiert ist: nicht zu kühl in Frühjahr und Herbst, nicht zu heiß im Sommer. 

Für Kinder sind Holzspielgeräte im Garten immer eine Attraktion. Sie bieten ihnen die Möglichkeit, sich draußen auszutoben und im Freien zu spielen. Wippe, Schaukel, Spielhaus oder Kletterburg erfreuen sich bei ihnen großer Beliebtheit. Vor allem Spielgeräte müssen wetterfest und lange haltbar sein, um die notwendige Sicherheit zu gewährleisten. Aber auch Pergolen, Pflanzkübeln, Zäunen und Sichtschutzelementen ohne statische Funktion sollen Witterungseinflüsse wenig anhaben können. Holzprodukte aus einheimischen Laubhölzern wie Robinie oder Eiche sind deshalb besonders gut für den Einsatz im Freien geeignet. Oder Lärche, Kiefer und Tanne — auch einheimische Nadelhölzer halten Witterungsbedingungen ohne chemischen Schutz lange stand. Und noch ein Tipp: Holzprodukte, die unter freiem Himmel eingesetzt werden, bietet der Handel meist kesseldruckimprägniert an. 

Entscheidend für eine gute Ökobilanz ist die Dauerhaftigkeit des Naturmaterials. Nicht nur Tropenholz hat die Eigenschaft, Pilze und holzzerstörende Insekten abzuweisen, das können viele heimische Hölzer wie die Robinie oder Eiche auch. Sie werden in natürlichen Verfahren, etwa mit Kohle- oder Leinölfirnis versehen oder mit Naturwachs vor Feuchtigkeit geschützt und beständig gemacht. Dabei ist das „Ergrauen“ des Holzes ein natürlicher Vorgang und kein Mangel. Im Trend ist auch die Beplankung des Außenbereichs mit abgelagerten Harthölzern. Jahrzehntealte Holzplanken aus Eiche oder Ulme erwachen als gebrauchtes Holz zum zweiten Leben. msl/BHW/djd

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