Verkehr vor dem Haus, eine Bahnstrecke in der Nähe oder der Rasenmäher aus der Nachbarschaft: Lärm gehört für viele Menschen zum Alltag. Nach Angaben des Umweltbundesamtes sind in Deutschland nachts 17,9 Prozent der Bevölkerung von gesundheitsschädlichem Verkehrslärm betroffen, tagsüber mehr als ein Viertel. Das Amt weist darauf hin, dass überschrittene Lärmgrenzen der Gesundheit schaden können. Wer neu baut oder saniert, sollte deshalb neben Energieeffizienz auch gute Schallwerte berücksichtigen.
Fenster als Barriere
Eine zentrale Rolle spielen dabei Fenster. Moderne Schallschutzfenster können Lärm von außen deutlich reduzieren. Entscheidend ist das Schalldämmmaß in Dezibel. Je höher dieser Wert ausfällt, desto besser hält ein Fenster Geräusche ab. Wichtig ist allerdings, dass Schallschutz nicht allein vom Glas abhängt.
Neben der Verglasung sind auch Rahmen, Dichtungen und Anschlussfugen entscheidend. Die Ausführung durch einen Fachbetrieb spielt daher eine wichtige Rolle. djd
Ein Pflegebad macht unabhängiger
Was bei körperlichen Einschränkungen wichtig ist.
Irgendwann ist es soweit: die Kräfte schwinden, Bewegungen werden schwieriger, früher selbstverständliche Tätigkeiten sind ohne Hilfe kaum noch möglich. Körperliche Einschränkungen sind Teil des Alterungsprozesses – und deswegen unvermeidbar. Dennoch scheuen sich viele, für diese Zeit Vorkehrungen zu treffen.
Eigenheimbesitzer haben es heute in der Hand, wie lange sie morgen zu Hause versorgt werden können. Um bei stärkeren körperlichen Einschränkungen weiter im gewohnten Umfeld bleiben zu können, wird oft ein sogenanntes Pflegebad benötigt, das konsequent barrierefrei ist und das Pflegepersonal bei der Körperhygiene unterstützt.
Wer mit 35 Jahren ein Haus baut, denkt in der Regel nicht an das Leben als 70-Jähriger, sollte es aber. Spielt der Begriff „Pflegebad“ bereits in der Planungsphase eine Rolle, wissen die Profis aus dem Sanitärfachhandwerk, worauf zu achten ist. Natürlich möchte nicht jeder in jungen Jahren stabile Haltegriffe neben die Toilette montieren lassen. Aber es ist eine gute Idee, die Wand an diesen Stellen so zu verstärken, dass sich die Griffe einfach nachrüsten lassen.
Ganz wichtig ist auch ausreichend Platz. Dusche, Waschbecken und WC sollten mit einem Rollstuhl erreichbar sein. Darüber hinaus gibt es Dutzende von Details, auf die es ankommt. Ein Experte ist daher bei der Planung unverzichtbar. txn.