Bei der Modernisierung fällt die Wahl immer häufiger auf Wärmepumpen im Zusammenspiel mit Fußbodenheizungen. Zur Nachhaltigkeit tragen dabei auch Baustoffe und Materialien bei, die für die Bewohner später gar nicht mehr sichtbar sind: Bodenaufbau und Estrich schaffen buchstäblich die Grundlage für eine behagliche und energiesparende Wärmeversorgung.
Moderne Wärmepumpen können ihre volle Wirkung vor allem dann entfalten, wenn die Wärmeübertragung reibungslos und effizient funktioniert. Hier kommen Calciumsulfat-Fließestriche mit ihren physikalischen Eigenschaften ins Spiel. Dank ihrer flüssigen Einbauform umschließt das Material die Heizrohre lückenlos und ohne Lufteinschlüsse. Das sorgt für einen sehr guten Wärmeübergang, was wiederum niedrige Vorlauftemperaturen ermöglicht. Geprüfte Calciumsulfat-Fließestriche setzen zudem praktisch keine flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) frei. Somit erfüllen sie hohe Anforderungen an die Raumluftqualität. Ein weiterer Vorteil: Da das Material in Deutschland regional produziert wird, sind die Lieferwege zumeist kurz. Nachhaltigkeit zeigt sich ebenso in der Lebensdauer eines Materials. Mineralischer Fließestrich: Fließestrich altert praktisch nicht, der gesamte Bodenaufbau bleibt 50 Jahre oder länger stabil.
Für einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe sollte das Gebäude niedertemperaturfähig sein. Das bedeutet: Selbst an frostigen Tagen sollten Vorlauftemperaturen deutlich unter 55 Grad Celsius für eine angenehme Wärmeversorgung ausreichen. Dies wiederum erfordert eine entsprechend gedämmte Gebäudehülle. Der Estrich im Bodenaufbau wird somit zum Teil eines Gesamtkonzepts, das ökologische Vernunft mit hoher Wohnqualität verbindet.
djd